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Ernährung bei Gelenkbeschwerden

Bei Übergewicht oder mit steigendem Alter kommt es häufiger zu Gelenkbeschwerden. Mit der richtigen Ernährung lässt sich ein großer Teil der Beschwerden in Knien, Armen, Rücken & Co. mindern.


Man geht davon aus, dass die meisten Menschen ab dem 30. Lebensjahr die ersten Gelenkbeschwerden in Form von Gelenkverschleiß, also Knorpelabbau (Arthrose), aufweisen. Oft liegt die Ursache in genetischer Veranlagung, kombiniert mit zu wenig Bewegung und einer unausgewogenen Ernährung.

Bewegungsfaulheit fördert Gelenkverschleiß

Diesem Gelenkverschleiß, und damit der eingeschränkten Bewegungsfähigkeit, kann man vorbeugen und entgegenwirken, indem man sich sooft es geht bewegt. Bewegung versorgt die Gelenke mit wichtigen Nährstoffen.

Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass gerade Sportarten wie das Joggen „schlecht für die Gelenke“ sind. Dabei ist gerade ein moderater Dauerlauf besonders gut für unsere Knie. Das Kniegelenk wird bewegt und die Gelenkflüssigkeit kann sich so gut um die Knorpel verteilen.

Die Gelenkflüssigkeit versorgt den Knorpel mit Nahrung, so dass dieser nicht abgebaut, sondern erhalten wird. Vor allem das Kniegelenk wird bei Lauf- und Gehbewegungen besonders „gut geschmiert“

Bewegt man sich indes nur selten, so „vertrocknen“ die Knorpel unserer Gelenke, sie werden nicht mit Nährstoffen der Gelenkflüssigkeit versorgt und lösen sich auf. Das bedeutet: Übergewichtige und auch Menschen mit Gelenkbeschwerden, sollten sich regelmäßig bewegen, um dem Knorpelabbau entgegenzuwirken: Aqua Jogging, Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren und Kraftübungen wie Pilates oder andere Gymnastik sind in diesem Falle hilfreich.

Ernährung als Schutz vor Gelenkbeschwerden

Nun gibt es bei einer ausgewogenen Ernährung nichts zu bemängeln. Wer ausreichend Gemüse und Obst isst, tut seinen Gelenken etwas gut. Doch wer Beschwerden hat sollte darauf achten, dass er folgende Nährstoffe im ausreichenden Maße zu sich nimmt:

Kieselsäure

Lebensmittel, die Kieselsäure enthalten, stärken unsere Knorpel in den Gelenken. Die Gelenke werden durch Kieselsäure belastbarer und können wieder besser bewegt werden. Auch bereits angeschlagene Gelenke können durch Kieselerde und eine ausgewogene Ernährung „reanimiert“ werden. Denn die gesunden Zellen den Knorpels hören nicht auf zu arbeiten, selbst wenn bereits viel Knorpelmasse abgebaut wurde.

Kieselsäure ist enthalten in: braunem Reis (Vollkornreis) und Vollkornreis-Cracker, Bananen, Haferflocken, Pellkartoffeln, also Kartoffeln mit Schale, Ackerschachtelhalm (Apotheke).

Antioxidantien

Antioxidantien hemmen freie Radikale. Diese freien Radikale sind Sauerstoffverbindungen die beim Stoffwechsel entstehen und unser Immunsystem unterstützen, indem sie Fremdkörper wie Viren und Bakterien angreifen.

Leider sorgt ein Überschuss an freien Radikalen dafür, dass gesunde Körperzellen angegriffen werden. Auch die Knorpel in unseren Gelenken bleiben nicht verschont. Antoxidantien verhindern indirekt also auch den Knorpelabbau.

Antioxidantien sind enthalten in: Prinzipiell in fast allen Arten von Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen, Erbsen, in allen Arten von Beeren, Kirschen und Tomaten, Wein, Tee, Nüssen, Vollkornprodukten und Kräutern sowie Kartoffeln und Zwiebeln.

So kann man den Gelenkbeschwerden vorbeugen oder diese mindern und auch wieder mehr Bewegung ins Leben bringen. Mehr Tipps zur Ernährung bei Sportverletzungen oder Beschwerden durch und viele Ernährungstipps bietet das Buch „Sportverletzungen von A-Z“, für 24,95 € hier zu kaufen.