Ernährung gegen Magengeschwür


Ein Magengeschwür ist eine sehr unangenehme Krankheit. Obwohl ein Magengeschwür im Gegensatz zu einem Magenkarzinom gutartiger Natur ist, haben die Betroffenen mitunter mit starken Beschwerden zu kämpfen. Typische Symptome für ein Magengeschwür sind Oberbauchschmerzen, Erbrechen oder auch Blutungen. Um so wichtiger ist es bei einem Magengeschwür, seine Ernährung entsprechend danach auszurichten.

Wurden früher strenge Diäten verordnet, steht heute vom medizinischen Standpunkt aus eher das subjektive Wohlbefinden des Patienten im Vordergrund. In Sachen Ernährung empfehlen Ärzte eine leichte Vollkost. Dabei kann der Patient das essen, was ihm keine spezifischen Beschwerden bereitet. Ansonsten sollten bei der Ernährung zur Behandlung von einem Magengeschwür ein paar Ratschläge Beachtung finden. Im Prinzip sollten die Nahrungsmittel gemieden werden, die den Magen vor große Herausforderungen stellen. Zu nennen wären da Kaffee, Alkohol, fettreiche Speisen oder auch scharfe Gewürze.

Eine wichtige Komponente bei der Entstehung und der Therapie von einem Magengeschwür scheint neben der Ernährung auch der psychische Stress zu spielen – dieser sollte, wenn möglich verhindert oder zumindest eingeschränkt werden. So zeigen sich unter anderem auch Erfolge bei den Menschen, die sich einer kohlenhydrat- und säurarmen Ernährung verschreiben.


Säure-Basen-Hauhalt muss im Gleichgewicht sein 


Ziel ist es, den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Kontrollieren kann man das mit einem ph-Indikator-Streifen, den es in jeder Apotheke zu kaufen gibt. Die Ursachen für die Entstehung von Magengeschwüren können vielfältiger Natur sein und sind zum Teil auch noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Eine wichtige Rolle sollen dabei spezifische Bakterien spielen, die sich in einem hohen Maße entwickeln und dann andere Magen-Kulturen unwirksam machen.

Ähnlich wie beim Darm ist die Funktionsfähigkeit vom Magen stark vom Gleichgewicht der verschiedenen Bakterien-Stämme abhängig. Gerät das innere Milieu des Magens aus den Fugen, kann unter Umständen ein Magengeschwür entstehen. Ursachen für ein Magengeschwür können neben einer ungesunden Ernährung genetische Veranlagung oder ein hoher Nikotin- und Medikamentenkonsum sein. Das Magengeschwür an sich tritt in der Regel erst verstärkt ab dem 50. Lebensjahr auf. Laut der Statistik werden Männer deutlicher von einem Magengeschwür heimgesucht als Frauen. Wer seine Ernährung entsprechend umstellt, um seinen Magen bei der täglichen Arbeit zu entlasten, macht einen großen Schritt in Sachen Genesung. Eine gesunde Ernährung ist bei viele Krankheiten der Schlüssel zur Heilung.


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