Fettfallen vermeiden


Das Wort Fett ist für die meisten Menschen negativ besetzt, dabei erfüllt Fett lebenswichtige Aufgaben in unserem Körper. Fett ist neben den Kohlenhydraten und Eiweißen ein wichtiger Energielieferant für unseren Organismus. Dabei ist Fett der effektivste Energieträger von allen – gerade mal vier Prozent an Energie gehen verloren, wenn unser Körper Nahrungsfett in Depotfett umwandelt.

Kohlenhydrate und Eiweiße verlieren bei ihrer Verwertung deutlich mehr Energie. Eins ist allerdings nicht von der Hand zu weisen: Fett ist ein absolutes Schwergewicht unter den Energieträgern. Während ein Gramm Fett satte 9 Kalorien liefert, sind es bei den Eiweißen und Kohlenhydraten nicht mal halb so viele Kalorien. Was aber auch den meisten von uns klar sein sollte: Fett ist nicht gleich Fett.

Zwischen den einzelnen Fettarten gibt es derweilen erhebliche Unterschiede. Aber wo befinden sich die Fettfallen? Schon im Supermarkt ist es schwer, Fettfallen von fettarmen Produkten zu unterscheiden. Immer wieder werden Abnehmwillige Opfer so genannter Fettfallen und das obwohl sie weniger essen – wie kann das passieren? Ganz einfach, der Körper fährt bei einem Nahrungsverzicht seine Körperfunktion herunter, auch der Stoffwechsel arbeitet im Notstrom-Bereich. Die Folge: Der Körper setzt alles daran, wenig Energie zu verbrauchen – der Kalorienverbrauch wird stark gedrosselt.


Fettfallen: Lebensmittel genau überprüfen 


Trotz dessen wir viel weniger essen, kann es dann durchaus passieren, dass wir nicht mehr abnehmen. Wer in diesem Zustand noch in Fettfallen tappt, nimmt im schlimmsten aller Fälle sogar zu. Umso wichtiger ist es, Lebensmittel im Supermarkt einer genaueren Inspektion zu unterziehen. Im Prinzip fährt man nicht schlecht mit der Strategie, wenn man zu mageren Alternativen greift. Milch, Fleisch, Käse – selbst bei Knabbergebäck gibt es leichtere Vertreter. So haben zum Beispiel Salzstangen gerade mal ein Prozent Fett. Kartoffel-Chips dagegen bringen 40 Prozent auf die Fett-Waage. Laut Statistik verzehren die Deutschen pro Tag in etwa 120 Gramm Fett. Das ist die doppelte Menge, die Experten für eine gesunde Ernährung empfehlen.

Wer es schafft, seinen Fett-Bedarf um siebzig Gramm zu reduzieren, spart am Tag immerhin um die 600 Kalorien. Wer trotzdem auf kleine Fettfallen nicht verzichten möchte, muss in Sachen Sport mehr tun, um sein Gewicht auf Dauer in den gewünschten Ebenen zu halten. Sport kommt dem Fett gleich auf mehren Wegen auf die Schliche. Mit Sport erhöht man den Energieverbrauch und verbrennt somit mehr Kalorien. Ein andere Vorteil im Sport ist der Aufbau von Muskelmasse. Die Rechnung ist einfach: Mehr Muskeln ergeben einen höheren Energiebedarf und das sogar, wenn wir nichts tun.


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