So kauft Ihr richtig ein!
Mach Dir beim nächsten Supermarktbesuch mal den Spaß und schau ruhig in den Einkaufswagen anderer Kunden. Häufig lässt sich von dessen Inhalt direkt auf die Figur schließen.
Gesund und schlank ist und bleibt, wer
Lebensmittel intelligent auswählt.Dazu muss man kein
Ernährungsexperte sein, sondern nur den gesunden Menschenverstand benutzen. Wir haben für Euch ein paar Tipps, die Euch beim
kalorienbewussten Einkaufen helfen:
Nicht mit leerem Magen einkaufen
Iss vor dem
Einkaufen eine Kleinigkeit. Es muss auch gar nicht viel sein. Ideal sind ein Apfel, etwas Joghurt oder Quark, ein Eiweiß-Shake
.
Satt einzukaufen reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass
Kalorienbomben – auf dem man mit
hungrigem Magen so richtig Appetit hat – wie Schokolade oder Chips im Einkaufswagen landen.
Etiketten genau lesen
Die Zutaten sind in der Reihenfolge des Gewichtsanteils angegeben. An erster Stelle steht die Hauptzutat, an letzter die mit der geringsten Menge. Müslis, bei denen Zucker an erster oder zweiter Stelle steht, gehören nicht auf Euren Frühstückstisch. Bei langen Auflistungen von Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln solltet Ihr lieber zu Alternativen greifen.
Low-Fett – dafür aber richtig viel Zucker
Mittlerweile sind die Supermarktregale voll mit fettarmen Produkten. Das heißt aber nicht, dass sie
weniger Kalorienenthalten. Darum solltest Du den Kaloriengehalt eines Lebensmittels immer nach den 100 Gramm oder pro-Portions Angabe beurteilen.
Oft wird der Geschmacksträger Fett mit Zucker ersetzt. Und Zucker kann viele Namen haben – ist darum oft nicht auf Anhieb zu erkennen. Oder wusstest Du, dass „Maltodextrin“ und „Glukose-Fruktosesirup“ nichts anderes als Zucker sind?
Die Lebensmittelhersteller greifen oft zu einem kleinen Trick, um den
Zucker zu verstecken: Sie setzen verschiedene Zuckerarten zu und nennen dafür die chemischen Fachbegriffe. Sie erkennen Zucker an den Wortendungen „-ose“ und „-dextrin“. Zum Beispiel: Saccharose = Haushaltszucker, Fruktose = Fruchtzucker und Glukose = Traubenzucker.
Besser weniger als „Light“
Studien zeigen, dass „Light“-Produkte dazu verleiten, die eingesparten Kalorien mit extragroßen Portionen zu kompensieren. Unter der falschen Annahme nur halb so viele Kalorien aufzunehmen, wird das Doppelte gegessen.
Das Ergebnis: Kalorien werden nicht gespart, zudem kommt das Geschmackserlebnis zu kurz. Darum solltest Du
„Light“-Produkte nur in Maßen kaufen und die Kalorien lieber mit gesunden und von Natur aus kalorienarmen Lebensmitteln wie
Gemüse und Obst einsparen.
Nein zu Sondergrößen
Hände weg von extragroßen Sonder- oder Familienpackungen, denn sie verführen dazu, mehr zu essen („aufessen“) und liefern gratis vor allem jede Menge unnötige Extra-Kalorien.
Süß- und Knabberzeug
Kaloriensünden wie Kartoffel-Chips und Süßigkeiten gehören nicht und wenn dann nur in kleinen Mengen (Standardgröße statt Familienpackung) in den Einkaufskorb. Hat man sie einmal im Haus, neigt man zum Aufessen, oft aus purer Langeweile. Wenn es unbedingt Schokolade oder Knabberkram sein muss, dann probiere doch mal
dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (70 Prozent).
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Autor:
Katarina verfasst am 21.08.2008 17:12
Katarina liebt das Tauchen. Wenn Sie nicht gerade unter Wasser ist, tanzt sie. Seit Jahren schwingt sie beim Standard/Latein regelmäßig das Tanzbein. Neu ist ihre Garten-Leidenschaft: pflanzen und buddeln mit vollem Körpereinsatz.