Kombucha zum Abnehmen


Kombucha ist ein Erfrischungsgetränk, das aus der Entwicklung einer Pilzkultur hervorgeht. Diese Biokultur ist eine Symbiose aus Hefepilzen und Essigsäurebakterien, die miteinander reagieren und eine gelatineartige Schicht bilden.

Kombucha entsteht durch eine Arbeitsteilung beider Organismen. Die Hefepilze wandeln den Zucker in Alkohol um, der wiederum den Essigsäurebakterien als Nahrung dient. In der Folge des Stoffwechselprozesses entstehen Milchsäure, Essigsäure, eine Reihe von Enzymen und verschiedene Vitamine. Kombucha soll das allgemeine Wohlbefinden steigern, die Abwehrkräfte des Körpers mobilisieren und das Immunsystem stärken. Diese Wirkungen beruhen auf Erfahrungen und sind subjektiver Natur.

Bis heute (Stand 2010) konnten keine wissenschaftlichen Studien diese Heilwirkungen explizit nachweisen. Das Wirkungsspektrum geht laut den Aussagen diverser Anbieter aber noch weiter. So soll Kombucha der Faltenbildung entgegen wirken und die Beschwerden der Wechseljahre abschwächen. Sogar die ungeliebten grauen Haare soll durch Kombucha wieder zu ihrer alten Farbe finden. Im Grunde genommen wirken die Enzyme von Kombucha entgiftend und entschlackend auf den menschlichen Körper. So reagiert die Milchsäure mit den Darmbakterien und beeinflusst so den Verdauungsprozess positiv.


Der Ursprung von Kombucha ist nicht eindeutig geklärt

Das Erfrischungsgetränk Kombucha ist mit relativ wenig Aufwand herzustellen. Als Gefäß dient ein großes Glas, das mindestens 2,5 Liter umfasst, damit Pilze und Bakterien den nötigen Raum vorfinden. Zwei Liter Schwarzer Tee bilden das Basis-Getränk. Diesem werden etwa 250 Gramm Zucker zugeführt. Wenn der Schwarze Tee abgekühlt ist, wird diesem der Kombucha-Pilz beigelegt. Ideale Abdeckung ist ein Mulltuch – das Kombucha-Getränk soll geschützt bleiben, gleichzeitig soll der Pilz aber die Möglichkeit haben, zu atmen. Die optimale Temperatur für den Reifeprozess, der acht bis zwölf Tage dauern sollte, sind etwa 23 Grad.

Wann ist das Kombucha-Getränk dann reif? Reif ist es dann, wenn beim Bewegen des Glases keine Blasen mehr emporsteigen. Ein anderer Anhaltspunkt ist der Geschmack. Wenn dieser ausgewogen und süß-säuerlich ist, kann das Erfrischungsgetränk Kombucha serviert werden. Übrigens gibt es verschieden Ansichten, was den Ursprung von Kombucha angeht. Einige behaupten er liege in Osteuropa – andere sind der Meinung, dass es sich bei Kombucha um ein japanisches Getränk handelt.

Der Legende nach befreite der koreanische Arzt Kombu im 4. Jahrhundert n.Chr. Den damaligen Kaiser Japans mit Kombucha von seinem Magenleiden. Das japanische Wort Cha steht für Tee – Kombucha bedeutet daher soviel wie „Tee des Kombu“. Noch wahrscheinlicher ist aber ist die Verbindung zur japanischen Braunalge, die Kombu heißt. Aus ihr wird ein vergorenes Algenteegetränk aus Riementang der Braunalge hergestellt.


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