Aufgeblähter Bauch: Was tun?
Viele Frauen, aber auch Männer, haben das Problem, dass ihr Bauch aufgebläht ist. Manchmal nur über Stunden, oft aber sogar über Tage hinweg. Das ist unangenehm, denn ein aufgeblähter Bauch zwickt und das Sitzen fällt schwer.
Außerdem geht ein
aufgeblähter Bauch meist mit
Völlegefühl, Blubbern und Blähungen einher. Das ist für Betroffene nicht nur peinlich, sondern auch unangenehm bis schmerzhaft.
Wie entsteht ein aufgeblähter Bauch?
Ein aufgeblähter Bauch kann viele Ursachen haben. Tritt die Blähung nur ab und zu oder spontan auf, so kann es an bestimmten gegessenen
Lebensmitteln liegen. Viele Menschen, die an einer
Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit leiden, klagen über einen aufgeblähten
Bauch, Blähungen und
Durchfall.
Wenn Du öfter, aus heiterem Himmel, einen aufgeblähten Bauch hast, dann schreibe Dir auf, was Du gegessen hast. So lassen sich eventuelle
Nahrungsmittelunverträglichkeiten erkennen. Schreibe Zeitpunkt der Mahlzeit, die Zutaten sowie den Zeitpunkt an dem Du den aufgeblähten Bauch wahrgenommen hast auf. Ein
Ernährungsprotokoll kann hier weiterhelfen.
Wenn Du ganz plötzlich einen aufgeblähten Bauch bekommst und dieser nicht mehr verschwindet, auch nachdem Du auf eine
gluten- und laktosefreie Ernährung geachtet hast oder alle möglichen Hausmittel ausprobiert hast, dann kann dies auch schwerwiegende Ursachen haben: Eine Virus- oder Pilzinfektion in Magen und / oder Darm, eine Leberstörung oder Geschwüre können unter anderem mögliche Ursachen für einen aufgeblähten Bauch sein.
Selbst mit dem Vermeiden bestimmter Lebensmittel oder unter Zuhilfenahme bestimmter Magen- und Darmkuren lässt sich der aufgeblähte Bauch dann meist nicht mehr lindern. In dem Fall hilft nur der Besuch beim Arzt und von ihm verschriebene Medikamente. Auch ein Mangel an Eisen in Verbindung mit einer spezifischen
Lebensmittelallergie kann den aufgeblähten Bauch verursachen.
In jedem Falle gilt hier: Nahrungsaufnahme, Getränke und Auftreten des Blähbauchs ganz genau beobachten und dokumentieren, bei länger anhaltendem Blähbauch (über zwei Wochen) zum Arzt gehen.
Hausmittel gegen Blähungen
Gegen ernährungsbedingte Blähungen, zum Beispiel nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel wie Kraut, Bohnen oder vielen Ballaststoffen, helfen beispielsweise:
- Täglich mindestens 2 Liter Wasser trinken
- Kohl oder Kraut-Gemüse stets mit Kümmel würzen
- Langsam essen und gut kauen
- Gewürze und Kräuter wie: Anis, Basilikum, Dill, Ingwer, Kamille, Kardamom, Koriander, Kümmel, Lavendel, Melisse, Muskat, Salbei, Thymian verwenden, zum Beispiel als Tee Aufguss
- Blutorangen sollen auch bei Blähungen helfen
- Fenchel kochen oder als Rohkost-Salat essen
- Bauchmassagen mit ätherischen Ölen wie Johanniskraut- oder Lavendelöl
- Auch regelmäßige Bewegung hilft gegen Darmträgheit
Übrigens: Eine gute Verdauung braucht Ballaststoffe und zwar regelmäßig, denn
Ballaststoffe fördern die Verdauung. Wer auf eine ballaststoffreiche Ernährung umsteigt, kann die ersten Tage bis Wochen unter Verdauungsbeschwerden leiden. Der Darm muss sich erst an die ballaststoffreiche Kost gewöhnen.
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Autor:
Claudia verfasst am 18.02.2010 09:06
Claudia ist begeisterte Freizeitsportlerin und seit ihrer eigenen Diät, bei der sie ganze 25 Kilo verlor, bestens über Diäten, Abnehm-Methoden und Fitness informiert. Das nächste Ziel: ein Marathon.