114 Jahre Cornflakes: Die Erfolgsgeschichte der Knusperflocken


Der Arzt John Harvey Kellogg suchte nach einem gesunden und vegetarischen Nahrungsmittel für seine Patienten und erfand die Cornflakes. Vor 114 Jahren, am 7. März 1897, wurden zum ersten Mal Cornflakes serviert. Heute sind die Knusperflocken vom Frühstückstisch nicht mehr wegzudenken. 

Cornflakes sind nicht gleich Cornflakes. Die ersten Flocken wurden vom US-amerikanischen Arzt John Harvey Kellogg und seinem Bruder Will Keith Kellogg entwickelt. Die beiden waren auf der Suche nach einer gesunden und zugleich vegetarischen Mahlzeit für die Patienten des Battle Creek Sanatoriums, die als Alternative zu Brot angeboten werden sollte. In den Cornflakes lag die Lösung. Weizen wurde gekocht, gepresst und wärmegetrocknet und gesalzen. Wie so oft in der Wissenschaft, handelt es sich bei Cornflakes um ein zufällig entdecktes Nahrungsmittel, das aus der Not heraus entstanden ist. 


Vom Versand zum Großunternehmen


Die Flocken hießen am Anfang Granose und die Patienten des Sanatoriums waren so begeistert, dass sie die Cornflakes auch nach ihrem Aufenthalt noch essen wollten. 1897 entstand die "Sanitas Food Company", die das Produkt weiterentwickelte und den Versand koordinierte. Von einer Basis aus Weizen stieg Will Keith Kellogg auf Mais um. Das Produkt wurde dadurch noch schmackhafter. Ein einfacher Herstellungsprozess und niedrige Kosten für die Zutaten führen zu einer großen Gewinnspanne und dazu, dass aus der "Sanitas Food Company" 1906 die "Battle Creek Toasted Corn Flake Company" und 1922 die "Kellogg Company" wurde, die heute noch immer besteht und zu den größten Unternehmen für Getreideprodukte gehört. Der Firmensitz ist noch immer in Battle Creek, Michigan. Heute zählt die "Kellogg Company" etwa 25.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 12 Milliarden US-Dollar. 

Seit 1928 gibt es Kellogg's auch in Deutschland. Der Stammsitz wurde 1963 in Bremen gegründet und befindet sich heute noch dort. Er wurde immer weiter ausgebaut und mittlerweile gibt es auch eine eigene Produktionsstätte. Etwa eine Million Päckchen verlassen das Bremer Werk und werden in mehr als 50 Länder verschickt. 



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Autor: Tina Bernstein verfasst am 07.03.2011 14:55
Tina macht leidenschaftlich gern Sport und kennt sich vor allem mit Ernährung und Lebensmittelintoleranzen aus. 
 
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