Ostereier: Einkaufen, Färben und Verzehren
Einfarbig, gepunktet oder marmoriert: der Kreativität sind bei Ostereiern kaum Grenzen gesetzt. So lecker die bunten Eier sind, es gibt dennoch einige Dinge, die man beim Kauf, dem Aufbewahren und dem Färben beachten sollte.
Kauf der Ostereier
Das Wichtigste, das beim Kauf von Eiern zu beachten ist, ist das Aussehen. Die Schale sollte nicht beschädigt und das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten sein. Das Mindesthaltbarkeitsdatum endet 28 Tage nach dem Legedatum. So ist für den Käufer leicht zu errechnen, wie alt das Ei tatsächlich ist. Eier, die älter als 10 Tage sind, sollten für Rohspeisen nicht mehr verwendet werden. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum erst kurz abgelaufen, können die Eier noch verzehrt wenn, wenn sie vorher mindestens 10 bis 12 Minuten gekocht wurden. Außerdem müssen sowohl die Gewichts- als auch die Güteklasse deutlich auf der Packung erkennbar sein.
Aufbewahrung/Haltbarkeit der Eier
Eier sollten grundsätzlich am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Salmonellen können sich dort, wenn überhaupt, nur sehr schlecht vermehren. Bereits hartgekochte Eier können etwa 2 Wochen aufbewahrt werden, gefärbte Eier aus dem Handel sind bis zu 3 Monate haltbar. Aber auch hier gilt der Grundsatz: immer auf das Aussehen der Eier achten. Die Schale darf nicht beschädigt sein. Hartgekochte und noch nicht abgeschreckte Eier sind bei Zimmertemperatur etwa einen Monat lang haltbar.
Färben der Ostereier
Es gibt drei Möglichkeiten, Eier einzufärben: Synthetische Farbstoffe, natürliche Farbstoffe und natürliche Farben.
Die künstlichen Farbstoffe werden auch in vielen Haushalten zum Eierfärben verwendet. Diese sind kennzeichnungspflichtig und gesundheitlich unbedenklich. Nur wenn die Farben in das Innere der Eier gelangen, kann es passieren, dass es bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen kommt. Geplatzte Eier sollten nicht mehr eingefärbt werden.
Wie auch die synthetischen Farbstoffe werden die natürlichen Farbstoffe durch E-Nummern gekennzeichnet und könnten auch allergische Reaktionen hervorrufen. Sie unterscheiden sich in der Anwendung nicht von den synthetischen Farbstoffen.
Natürliche Farben werden beispielsweise aus Zwiebeln, Safran, Kümmel, Vanille, Walnussschalen Spinat oder Brennnesseln hergestellt. Allesamt sind diese Farben lebensmittelecht. Im Gegensatz dazu gibt es auch die nicht lebensmittelechten Farben wie beispielsweise Krappwurzel, Blauholz, Gelbholz und Rotsandelholz. Diese sollte nur dann verwendet werden, wenn ausgeblasene Eier eingefärbt werden.
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Autor:
Tina Bernstein verfasst am 11.04.2011 11:23
Tina macht leidenschaftlich gern Sport und kennt sich vor allem mit Ernährung und Lebensmittelintoleranzen aus.