Pute: Inhaltsstoffe
Eine Pute gehört eigentlich zur Rasse des Truthuhns. Das männliche Pendant nennt sich Puter oder eben Truthahn. Schon die alten Azteken wussten die Pute als Haustier zu schätzen. Mit der Invasion der Spanier auf dem südamerikanischen Festland gelangte die Pute nach Europa. Jahrhunderte lang lebte die Pute in Europa und Deutschland recht ruhig.
Ihr Fleisch wurde nur zu besonderen Anlässen wie zu Weihnachten konsumiert. Die Zeiten haben sich geändert: Mit der Verbreitung einer gesunden Ernährungsweise hat auch die Pute mehr an Bedeutung gewonnen. Leute, die sich dem Abnehmen
verschrieben haben, schwören auf die Pute als besonderes Nahrungsmittel. Aber was macht die Pute gerade für das Abnehmen so interessant?
Es sind die Inhaltsstoffe der Pute, die für eine ausgewogenen und gleichzeitig vollwertigen
Ernährung sorgen. Was die Pute besonders auszeichnet, ist ihr hoher Eiweißanteil. Dieser bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Zum einen bremst das
Eiweiß das Hungergefühl des Körpers. Die Aminosäuren im Eiweiß sind an der Produktion bestimmter Hormone beteiligt, die Einfluss auf das Hungerzentrum im Gehirn haben. Das Eiweiß der Pute wirkt wie ein
natürlicher Appetitzügler. Daneben ist Eiweiß ein hervorragender Energielieferant.
Pute liefert viele wichtige Nährstoffe
Neben
Kohlenhydraten und
Fetten gehört Eiweiß zu den bevorzugten Energieträgern unseres Körpers. Und zu guter Letzt ist das Eiweiß in der Pute der Baustoff für unsere Muskeln. Wer seine Muskeln regelmäßig trainiert und auf Muskelwachstum setzt, sollte auf Eiweiß nicht verzichten – die Pute liefert eine Menge davon.
Was noch für die Pute spricht ist geringer Fettgehalt. Eine durchschnittliche Pute weist gerade mal acht bis zehn Prozent Fett auf. Wer zusätzlich noch auf die Haut verzichtet, kommt fast ohne Fett aus. Auch Kohlenhydrate sucht man vergebliche in einer Pute. Alles in allem eignet sich Pute hervorragend für das Abnehmen. Zumal Pute auch ein sehr schmackhaftes Fleisch, welches im gebratenen Zustand eine sehr zarte und feine Konsistenz aufweist. Es gibt wahrscheinlich nur wenige, die das Fleisch der Pute verschmähen. Leute, die auf ihre tägliche Fleischration nicht verzichten möchten, finden im Fleisch der Pute eine adäquate Alternative.
Ähnlich wie beim Huhn ist die Qualität des Putenfleisches aber abhängig von gewissen Voraussetzungen. Unter welchen Umständen wurde die Pute gehalten und aufgezogen? Welches Futter wurde der Pute verabreicht? In der Regel kommt das günstige Putenfleisch aus dem Supermarkt aus der Massentierhaltung, der so genannten Intensivzucht. Wer sich gesund ernähren möchte, sollte darauf achten, dass das Fleisch aus der Freilandhaltung stammt und biologischen Ursprungs ist. Bio-Putenfleisch ist im Normalfall etwas teurer – Geld dass sich am Ende auszahlt.
|
| Kommentare (0) |
|