Chips selber machen


Kartoffelchips aus der Tüte triefen häufig vor Fett, enthalten eine ganze Reihe von chemischen Zusatzstoffen sowie Zucker und Transfette. Eine ungesunde Kalorienbombe. Das muss nicht sein!

Macht Eure Chips doch einfach selber. Ihr könnt damit sogar farblich jede Menge Fantasie auf den Tisch bringen, wenn ihr statt herkömmlicher Kartoffeln Süßkartoffeln oder andere Gemüse verwendet. Das wird ein fettarmer Genuss und ein echter Augenschmaus für eure nächste Party!

Süßkartoffel Chips

Die Süßkartoffel in ganz dünne Scheiben (2-3 mm) schneiden oder hobeln und diese auf ein Blech, mit Backpapier ausgelegt, geben.

Etwas Olivenöl drüber sprühen oder hauchdünn drauf pinseln, sowie Salz und frischen Rosmarin drüber streuen.

Dann ab damit in den vorgeheizten Ofen (200°C) und für circa 15 Minuten backen lassen. Zwischendurch immer mal reinschauen, ob die Süßkartoffel-Chips bereits knackig sind. Natürlich könnt ihr die Kartoffelchips auch aus ganz normalen Kartoffeln herstellen.

Alternativ könnt ihr Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Süßkartoffelscheiben nebeneinander hinein geben und dann für 2-3 Minuten braten bis sie goldbraun sind. Dabei mehrmals wenden. Dann die Süßkartoffel-Chips auf Küchenkrepp legen, damit sie entfetten. Die Chips leicht salzen und fertig ist der Knabbersnack.

Rote Bete Chips und Karotten Chips

Die Rote Bete oder Karotten schälen und dann in dünne Scheiben, schneiden. Am besten nehmt ihr dafür einen Gemüsehobel, dann bekommt ihr 2 bis 3 mm dünne Chips hin. Wie auch die Süßkartoffeln hauchdünn mit Olivenöl bestreichen oder noch besser besprühen. Salzen, denn das Salz entzieht den Gemüsescheiben das Wasser, und mit anderen Gewürzen oder Kräutern eurer Wahl verfeinern.

Dann ab auf ein Blech mit Backpapier und in den vorgeheizten Ofen. Hier den Ofen nur auf 60°C stellen. Am besten steckt ihr einen Holzkochlöffel zwischen die Ofentür, damit diese nicht ganz schließt. Nun die Gemüsechips für 6 bis 8 Stunden langsam im Ofen trocknen lassen bis sie schön knusprig sind.

Weil die Garzeit recht lange ist, macht es Sinn gleich ein paar Bleche Gemüsechips gleichzeitig zu trocknen. Wenn ihr sie in einer verschlossenen Dose aufbewahrt, halten sie sich gut ein paar Wochen.

Alternativ könnt ihr Chips auch aus anderen Gemüsesorten wie Pastinaken, Sellerie oder Topinambur herstellen.

abnehmen.net Tipp:

  • Ideal für die richtige Dosierung des Öls ist entweder eine Sprühflasche oder ein Pinsel. Noch besser ist ein Kochspray, zum Beispiel das fettfreie "Pam" Kochspray. Das gibt es in Feinkostläden und gehobenen Supermärkten.
  • Wem das alles zu aufwendig ist, der kann Gemüsechips auch fertig kaufen. Am besten sind die "Mixed Roots Chips" von der englischen Firma Tyrells, mit Pastinaken, Karotten und Rote Bete.

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Autor: Eva verfasst am 09.09.2009 15:15
Eva kocht leidenschaftlich gern. Pfirsich-Marmeladen mit Ingwer, Anti-Pasta aus dem eigenen Ofen, Fenchelsalat mit Orangenscheiben und Walnüssen - Ihrer Fantasie lässt sie dabei zum Glück ganz freien Lauf.
 
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