Eis und Vitamine


Endlich, die Temperaturen klettern wieder über 25 Grad. Was kommen uns da als erstes für Dinge in den Sinn? Na klar: In der Sonne aalen, ins kühle Nass springen und natürlich Eis essen. Viele schrecken allerdings selbst an heißesten Tagen vor einem kühlen Eis zurück, weil sie glauben, dass Eis ihrer Figur schadet.

Dabei ist Eis gesünder, als man denkt. Eis hat sogar Vitamine und Mineralien. Die Anzahl der Vitamine und Mineralien variiert von Eissorte zu Eissorte. Klar ist, dass Fruchteis mit einem Fruchtanteil von etwa 20 Prozent deutlich mehr Vitamine hat, als ein einfaches Speiseeis. Vitamine sind die eine Seite von Eis – Kalorien eine Andere.

 

Kalorien, Vitamine und Mineralien im Eis



So zählt Sahneeis aufgrund seines hohen Fettgehaltes von 17 Prozent zu den Schwergewichten unter den Eissorten. Die wenigsten Kalorien weist Früchteeis auf – ganze 100 Kalorien schlummern in 100 Gramm Eis. Schoko- oder Nusseis kann unter Umständen 400 bis 500 Kalorien/100 Gramm auf die Energiewaage legen. Selbst Eis am Stiel kommt auf stattliche 300 Kalorien.

Teilnehmer einer Diät werden nicht nur auf Vitamine und den Fettgehalt beim Eis schauen, sondern auch den Zuckeranteil unter die Lupe nehmen. Auch dieser ist stark von den jeweiligen Geschmacksrichtungen und Eisvarianten abhängig. In normaler Eiscreme stecken circa 20 Prozent Zucker – bei Früchteeis zum Beispiel liegt der Zuckeranteil bei etwa 25 Prozent.

Natürlich hat der köstliche Geschmack seinen Preis – zumindest, wenn man abnehmen möchte. Zum Hauptnahrungsgericht sollte man Eiscreme während einer Diät nicht unbedingt auswählen – auch dann, wenn es eine Reihe Vitamine und Mineralien beinhaltet. Hin und wieder kann Eis aber auch im Zuge einer Diät nützlich sein. Nämlich dann, wenn es als Belohnungsgeschenk oder Etappenziel deklariert wird. Denn gerade bei Diäten ist es wichtig, sich Ziele zu setzen und auch mal eine Auszeit zu nehmen. Die Motivation und die Selbstdisziplin sind die wahrscheinlich wichtigsten Variablen bei einer Diät.

Und obwohl Deutschland nicht gerade ein sonnenverwöhntes Land ist, schleckt jeder Deutsche im Jahr etwa acht Liter Speiseeis. 85 Prozent der gesamten Eismenge wird in Fabriken hergestellt, nur ganze 15 Prozent in der guten alten Eisdiele. Trotzdem sind Eisdielen in der breiten Bevölkerung sehr beliebt. Auch weil dort Eiscreme in den ausgefallensten Kreationen nach eigenen Rezepturen hergestellt wird. Heute gibt es insgesamt etwa 70 Eissorten. Die Lieblingssorte ist übrigens Vanille, dicht gefolgt von Schokoladeneis. Etwas abgeschlagen folgt dann mit etwa 10 Prozent Stracciatella und erst dann Erdbeereis. Eiscreme hat in der Regel kurz vor dem Verzehr eine Temperatur von – 4 Grad Celsius.



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