Magnesiummangel vorbeugen
Magnesium ist eines der wichtigsten Mineralien für unseren Körper. Es erfüllt viele wichtige Funktionen für den Stoffwechsel und stärkt die Organe. Erfahrt, welche Lebensmittel reich an Magnesium sind.
Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, der allen Lebewesen nützlich ist: Magnesium ist an der Energiegewinnung beteiligt, stärkt
Muskeln, Sehnen und Organe und ist an fast allen Stoffwechselprozessen beteiligt.
Deswegen haben wir täglich einen bestimmten Bedarf an Magnesium.
Zwischen 300 und 400 mg Magnesium sollten erwachsene Menschen täglich zu sich nehmen.
Den Magnesiumbedarf kann man mit einer ausgewogenen
Ernährung auch sehr gut decken, denn in jedem Nahrungsmittel ist Magnesium enthalten. In manchen natürlich mehr, in anderen weniger. Aber kein Lebensmittel kommt ohne dieses Mineral aus.
In Getreide und Getreideprodukten wie
Brot, Müsli und Nudeln ist besonders viel Magnesium enthalten. Auch hier liefern die Vollkornvarianten mehr des wichtigen Mineralstoffs. Nüsse, Hülsenfrüchte und Sonnenblumenkerne liefern ebenfalls viel
Magnesium.
Aber auch Blattgemüse,
Kräuter und Salate enthalten Magnesium, denn Magnesium ist Bestandteil des Chlorophylls, dem Stoff der die Pflanzen grün färbt.
Was passiert bei Magnesiummangel?
Ein Mangel am Mineralstoff Magnesium kann schwere Folgen haben: Nervosität, Reizbarkeit und Kopfschmerzen sind nur die harmlosen Folgen.
Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe sind schwerwiegend und beeinträchtigen die
Gesundheit nachhaltig.
Es wird auch vermutet, dass
Depressionen und schizophrene Psychosen durch einen Magnesiummangel verstärkt werden können. Ein langfristiger Mangel kann zu Muskelschwäche führen und damit das
Herzinfarktrisiko drastisch erhöhen.
Ein Magnesiummangel kann verschiedene Ursachen haben: Entweder nimmt man über die Nahrung zu wenig Magnesium auf oder der Körper absorbiert zu viel Magnesium. Zum Beispiel können Darm, Nieren und Leber zu viel Magnesium absorbieren, so dass es zu einem Mangel kommen kann.
Chronische Erkrankungen an Darm, Niere sowie Suchterkrankungen, die diese Organe schwer belasten (Alkoholismus) können einen Magnesiummangel hervorrufen. Auch
Diabetes kann zu einem Magnesiummangel führen.
Sportler,
Schwangere und Menschen, die unter dauerhaftem, starken Stress leiden haben einen erhöhten Magnesiumbedarf. Auch alte Menschen nehmen oft zu wenig Magnesium mit der Ernährung auf. Durch Medikamente wie
Diuretika oder Antibiotika kann die Magnesiumaufnahme im Körper ebenfalls gehemmt werden.
Herzinfarkt vermeiden, magnesiumreich essen
Man kann solchen unangenehmen und ungesunden Mangelerscheinungen vorbeugen, indem man täglich mehrere Portionen Vollkornprodukte wie Getreide und Brot, Nüsse und Samen sowie abwechslungsreiche Gemüsegerichte isst.
Sportler und Frauen während einer Schwangerschaft sollten besonders auf ausreichend Magnesium achten: Hier empfiehlt sich nach Absprache mit dem Arzt eventuell die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels. Hier erfahrt ihr mehr zum Thema
Eisenmangel und wie man ihm vorbeugen kann.
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Autor:
Claudia verfasst am 18.03.2010 09:43
Claudia ist begeisterte Freizeitsportlerin und seit ihrer eigenen Diät, bei der sie ganze 25 Kilo verlor, bestens über Diäten, Abnehm-Methoden und Fitness informiert. Nach ihrer Schwangerschft versucht sie nun Sport, Job und Kind unter einen Hut zu bekommen - was manchmal nicht so einfach ist.