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Explosiv gesund: Granatapfel

Kultiviert wurde der Granatapfel vor circa 4.500 Jahren im Iran. Der Granatapfel-Baum wurde zahlreich historisch dokumentiert, wie in Homer’s “Odyssey”, in Shakespeare’s “Romeo and Juliet”, in der jüdischen Religion und in China als Symbol für Fruchtbarkeit.

In Griechenland ist es noch heute bei Hochzeiten Brauch, das Brautpaar mit getrockneten Granatäpfeln zu bewerfen. Denn platzt die Frucht auf und die Samen fallen raus, deutet dies auf reichen Kindersegen hin.

Aber der Granatapfel kann nicht nur wie eine Granate platzen, er hat auch gesundheitlich viel Sprengkraft. Ein mittelgroßer Granatapfel wiegt circa 160 Gramm und liefert 125 Kalorien.

Sein volles Potenzial entwickelt der Granatapfel aber als Saft: 70 Prozent der Antioxidantien im Granatapfel werden beim Pressen freigesetzt. Zudem enthält er Ballaststoffe, Vitamin C, B1, B2, Kalium, Betakarotin, Phosphor, Magnesium, Kalzium und Eisen.

Gesundheitliche Vorzüge des Granatapfels

Die Exotenfrucht hat ein enormes Potential zur Prävention verschiedenster Erkrankungen und hat sich sogar als Ergänzung bei Therapien bewährt.

Studien haben ergeben, dass der regelmäßige Verzehr von Granatapfelfrüchten oder -saft das Entstehen und Fortschreiten von Prostatakrebs verzögern kann.

Verschiedene Pflanzenstoffe im Granatapfel bewirken, dass der Krebs langsamer wächst und gleichzeitig das Immunsystem gestärkt wird. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem Blutdruck und Entzündungen wirkt der Granatapfel Wunder.

Zudem wirken Phytoöstrogene, sekundäre Pflanzenstoffe im Granatapfel, ähnlich wie Östrogene und können Wechseljahrsbeschwerden lindern sowie  Brustkrebs vorbeugen.

Granatapfel: Rezepte und Zubereitung

Die Samen des Granatapfels, Anardana genannt, schmecken süß-säuerlich ein wenig wie Johannisbeeren. Aus ihnen wird der Saft namens Grenadine, den meisten von einigen Cocktails bekannt, gepresst.

Klopft den Granatapfel vor dem Kauf ab. Reife Früchte haben einen metallischen Klang und eine orange bis rote Farbe. Im Kühlschrank hält sich der Granatapfel sogar mehrere Monate.

So bereitet man ihn zum Essen vor: Den Granatapfel längst halbieren. Dann am Besten nochmals vierteln. Mit den Fingern die Kerne vorsichtig auspulen, denn wenn die Kerne platzen, spritzt die rote Flüssigkeit und verfärbt die Arbeitsfläche schnell dunkelrot.

Mit den Granatapfelkernen lassen sich Salate (Grüner Salat, Rezept Rohkostsalat oder Fruchtsalat) und Desserts veredeln. Oder man mischt die Kerne für eine gesunde Ernährung einfach unter einen Naturjoghurt oder ins Müsli.

Aber auch als Zutat für selbstgemachte Marmeladen oder als Sauce zu Geflügelgerichten (gekocht und dann püriert) eignen sich die Granatapfelkerne.