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Fett-weg-Spritze

Eine Spritze die überflüssiges Fett einfach wegschmilzt. Klingt doch wunderbar einfach! Die Fett-weg-Spritze wurde als risikoärmere und schmerzlosere Alternative zur Fettabsaugung auf den Markt gebracht. Bezeichnet wird mit der Fett-weg-Spritze ein Eingriff, bei dem ein Medikament unter die Haut gespritzt wird und dort die vorhandene Fettzellen zerstört.

Gesamtbewertung

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Wirkung/schneller Erfolg

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kein Hungergefühl

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Einfach durchzuhalten

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Einfach zu verstehen

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wenig Einschränkungen

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zum Auswärtsessen geeignet

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gesundheitlich bedenklich

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Inhalt des Diätprofils

  1. Wirkungsweise
  2. Expertenfazit

Wirkungsweise

Das aus Sojabohnen gewonnene Mittel Phosphatidylcholin (PHC) wird in Unterhautfettgewebe und Fettpolster gespritzt. Bis zu drei Injektionen in die betroffenen Körperregionen lösen Fettgewebe enzymatisch (durch den hohen Lecithin-Anteil) auf. Die Fettzellen werden wie Ruß in einem Katalysator ausselektiert und über die Lymphen abtransportiert.

In Deutschland ist Phosphatidylcholin bisher nur als Bestandteil cholesterinsenkender Medikamente und als intravenöse Spritze zur Auflösung von Fettembolien zugelassen, jedoch nicht zur Auflösung von Fettgewebe. Dennoch bieten einige Ärzte das Verfahren im Rahmen der Theraphiefreiheit an: zur Auflösung von Fettgewebe und zur Einspritzung in das Unterhautgewebe.

Die Behandlung erfolgt in mehreren Schritten (14 Tage bis 3 Wochen) wobei die Fettzellen zerstört und das tote Fettgewebe vom Lymphsystem abtransportiert wird. Angeblich sollen die Fettzellen für immer verschwinden, doch können sich auch hier Spätfolgen, ähnlich denen bei einer Fettabsaugung einstellen. Nebenwirkungen, wie die Zerstörung von gesundem Gewebe, schmerzhafte Entzündungen, Zystenbildung sowie Löcher oder Knoten im Gewebe, können nicht vollständig ausgeschlossen werden.




Expertenfazit

Die Fett-weg-Spritze ist keine Alternative zu kalorienbewusster Ernährung und Sport. Sie ersetzt auch kein Diätprogramm. Selbst die Anbieter der „Fett-weg-Spritze“ geben an, dass die Behandlung nur bei Problemzonen von Normalgewichtigen erfolgreich sein kann. Das im gespritzten Mittel enthaltene Lecithin wurde bisher nur bei Fetteinlagerungen in Blutgefäßen eingesetzt.

Wie Lecithin bei der Behandlung von Unterhautfett wirkt, ist noch nicht ausreichend erforscht. Deshalb wurde dem Mittel Phosphatidylcholin in Deutschland auch noch keine Zulassung erteilt. Bis langfristige Studien zur Nebenwirkungen und Risiken vorliegen, sollte man darum von der Fett-weg-Spritze die Finger lassen.