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Fettzellen

Mit dem Wort Fettzellen verbinden die meisten Personen leider nur negative Assoziationen. Dabei sind Fettzellen überaus wichtig im menschlichen Körper. Sie haben die herausragende Eigenschaft, Energie zu speichern.


Die Zahlen sprechen für sich. Durch einen hohen Fettanteil und viele, volle Fettzellen im Körper kann ein Mensch bis zu 40 Tage ohne entsprechende Nahrungszufuhr auskommen. Besonders in Zeiten von Hungersnot und Nahrungsmangel spielen Fettzellen dann ihre Trümpfe aus.

Fettzellen-Fettgewebe|CCwikipedia.org/Reytan|upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/27/Yellow_adipose_tissue_in_paraffin_section_-_lipids_washed_out.jpgDiese Zeiten gehören für den modernen Menschen der westlichen Zeit längst der Vergangenheit an. Die Regale mit Lebensmitteln platzen praktisch aus allen Nähten – Nahrungsmangel gibt es in unseren Breiten nicht. Insofern sind die meisten Fettzellen zur Arbeitslosigkeit verbannt – könnte man meinen.

Aber Fettgewebe in Form von Fettzellen übernimmt auch andere wichtige Aufgaben im Körper. Zum einen dient Fett als Wärmepolster. Nicht umsonst sind es besonderes die kräftigeren Menschen, die zum Jahreswechsel das Eisbaden zelebrieren. Außerdem bilden Fettzellen an sensiblen Stellen des Körpers eine Art mechanischen Schutzmantel.

 

Problemzonen mit vielen Fettzellen sind evolutionär bestimmt

Der Evolution geschuldet haben Frauen prozentual mehr Fettgewebe zu verzeichnen. An bestimmten Stellen des Körpers werden bevorzugt Fettzellen gebildet. Bauch, Beine und Po zählen zu den berühmten Problemzonen.

Allerdings ist der Charakter der Fettspeicherung von Mensch zu Mensch verschieden. Sich Fettreserven anzulegen ist in der heutigen Zeit ein Kinderspiel. Im Umkehrschluss grenzt der Abbau von Fettgewerbe an einen wahren Kraftakt, der sich gewaschen hat. Wie viele Menschen versuchen vergebens sich von ihren Fettreserven zu befreien – und das über Jahre.

Ein Patentrezept gibt es nicht. Jeder Körper reagiert auch anders auf Bewegung und Ernährung. Grundsätzlich geht der Körper nur an seine eisernen Reserven, wenn er mehr Kalorien verbraucht als er zu sich nimmt. Sport ist ein probates Mittel um seine Energiebilanz im positiven Sinne negativ auszurichten.

 

Wie funktioniert die Fettverbrennung

Eine negative Energiebilanz bedeutet, mehr Kalorien zu verbrauchen, als über die Nahrung zuzuführen. Aber nicht jeder Sport taugt gleichsam als Fettverbrenner. Wer glaubt reines Krafttraining bringt die Fettzellen zum Schmelzen, muss leider enttäuscht werden. Zwar steigt durch den quantitativen Aufbau von Muskelmasse der Grundumsatz des Körpers – dass heißt der Organismus verbraucht insgesamt auch im Ruhezustand mehr Energie.

Allerdings sollte man sich vor Augen führen, dass Muskeln unter extremer Belastung den Fettstoffwechsel nahezu ignorieren. Nur eine Belastung im aeroben Bereich aktiviert die Fettverbrennung und lässt die Fettzellen verschwinden. Ideale Sportarten für den Energiestoffwechsel im aeroben Bereich sind Walken, Laufen oder Schwimmen. Na dann: Sport frei!