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Figurfalle Party

In Gesellschaft isst man gleich noch mal so gern und meist auch leider gleich doppelt so viel. Seien es die gemütlichen Weihnachstage mit der Familie, die Silvesterparty mit lieben Freunden, Geburtstage, Hochzeiten oder die Partyeinladungen am Wochenende.

Im Englischen gibt es dafür das sehr treffende Wort „Party Binging“. Abgeleitet von Binge Eating – einer Essstörung bei der es zu unbewussten Heißhungeranfällen (Fressanfällen) kommt.

Auf Partys passiert das häufig: alles sieht so lecker aus und in netter Gesellschaft schmeckt es besonders gut. Deswegen möchten wir Euch ein paar Tipps geben, wie Ihr am besten mit der Figurfalle Party umgeht und so trotz Essenseinladungen und netten Abenden mit Freunden schlank werdet oder bleibt.

1. Vorab was gesundes Essen

Esst, bevor Ihr auf die Party geht, eine gesunde Kleinigkeit. Am besten eine magere, eiweißhaltige Mahlzeit wir eine Quark- oder Joghurtspeise. Das sättigt mit wenigen Kalorien und Ihr stürzt Euch nicht gleich zu Anfang auf Knabbereien und Vorspeisen.

2. Schmeckt nicht? Liegenlassen!

Besonders, wenn ein Buffet aufgebaut ist, möchte man natürlich von all den Leckereien etwas kosten. Nehmt Euch bei der ersten Runde von allem was Euch anspricht nur eine ganz kleine Portion. Was Euch nicht schmeckt lasst Ihr einfach liegen und nehmt Euch von den Speisen nach, die Euch am besten schmecken.

3. Reichlich Wasser zwischendurch

Trinkt viel Wasser auf der Party. Erstens sättigt das Wasser und beschäftigt Euch, denn häufig trinkt und isst man auf Party’s einfach nur, um beschäftigt zu sein. Zweitens tendiert man so dazu, weniger Alkohol zu trinken. Mit ein paar Eiswürfeln und einer Scheibe Zitrone dekoriert sieht ein Glas Wasser auch fast wie ein richtiger Drink aus.

4. Raus aus der Küche!

Der Tisch ist abgeräumt, die Reste in der Küche abgestellt. Fatal ist jetzt nur noch, dass sich auf Party’s gerade in der Küche eine gemütliche Runde bildet. Und da die Essensreste noch herum stehen, langt man immer mal wieder zu.

Diese kleinen Naschereien sind unnütz, man ist ja bereits satt, und liefern komplett unnötige Zusatzkalorien. Achtet darauf nach dem Essen nicht mehr zu Naschen, am besten alle Essenreste in Tupperdosen packen und ab damit in den Kühlschrank.

5. Nachschlag? Zweimal nachdenken

Bevor man zur zweiten Portion Klöße und zur zweiten Gänsekeule greift, sollte man sich etwas Zeit lassen und genau überlegen, ob man das wirklich noch möchte. Meist hat man sowie keinen Hunger mehr und isst nur noch aus Appetit. Zudem stellt sich das Sättigungsgefühl erst nach circa 20 Minuten ein – wer langsamer isst, spart mehr Kalorien.

Es hilft oft auch, wenn man den Teller sofort wegstellt bzw. seine Serviette darauf legt. Wer dennoch unbedingt einen Nachschlag möchte, sollte bei unserem obigen Bespiel statt Kloß und Gänsekeule lieber nur einen großen Löffel kalorienarmen Rotkohl und ein kleines Stück mageres Gänsefleisch (ohne Haut) nachnehmen.

6. Langsam bei „Gesellschafts“-Mahlzeiten

Raclette oder Fondue sind typische Gerichte die wunderbar gesellig sind, denn alle sitzen gemeinsam um einen großen Topf oder heißen Stein. Es wird gegessen und geredet und so ganz schnell, ohne das man es merkt, viel verspeist. Trotz der netten Runde sollte man also unbedingt auf die Menge achten, sich zum Beispiel:

  • beim Käsefondue nur eine bestimmte Maximalmenge Brot auf den Teller legen
  • beim Fleischfondue fettreiche Cocktailsaucen weglassen und statt dessen lieber in Tomatenmark oder Senf dippen
  • beim Raclette sparsam mit dem Käse sein, denn der hat besonders viele Kalorien (100 Gramm zwischen 320 und 370 kcal!)

7. Vorstellen: Kalorien abtrainieren

Wer stark zum „Party Binging“ neigt kann ja mal folgenden Trick probieren: sich auszurechnen wie lang man braucht, um die ganzen Kalorien wieder mit Sport abzutrainieren.

Ein Beispiel: Die Keksdose mit den leckeren Dominosteinen steht direkt vor Euch? Ein einziges dieser kleinen, zugegebenen ausgesprochen leckeren, Steinchen bringt es auf 50 kcal. Allein um vier Dominosteine wieder von den Hüften zu trainieren, müsst Ihr 30 Minuten Joggen gehen!

8. Reden statt essen

Wer redet kann nicht essen – das schickt sich laut Knigge zumindest nicht. Sich mit Freunden und Bekannten zu unterhalten ist darum ein guter Trick, um nicht zu viel zu essen.

9. Mal was anderes?

Wer sagt übrigens, dass Abende mit Freunden immer in kulinarischen Gelagen ausarten müssen? Wie wäre es statt der Völlerei mit einem gemeinsamen Kochkurs, einem Besuch auf der Bowlingbahn oder einem Wellness-Abend mit Schokoladenmassage? Es gibt viele Alternativen mit denen man zur kalten Jahreszeit genauso gut, nur kalorienärmer, die Gesellschaft anderer genießen kann.

Übrigens, Tipps die vom zu viel Essen im Restaurant schützen gibt es bei Figurfalle Restaurant.