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Fit mit Beeren: Cranberry (8)

Im November ist Cranberry-Zeit. Viele von euch werden die Cranberry vor allem als Saft kennen, pur getrunken oder mit Alkohol als Party Getränk Wodka-Cranberry. Doch was kann man sonst noch mit den roten Beeren anfangen und was macht sie überhaupt so gesund? Der Name Cranberry kommt aus dem Englischen, genauer gesagt aus Amerika. Bei uns ist sie unter dem deutschen Namen “Großfrüchtige Moosbeere” bekannt – oder eben weniger bekannt. Ihren Namen Cranberry, verdanken die Beeren dem Kranich. Das Blütenwachstum der Pflanze erinnert an einen Kranich-Schnabel.

In der Obst- und Gemüseabteilung des Supermarkts kann man sie pur kaufen, meist in kleinen Plastikbeuteln abgepackt. Die auch als „kultivierte Preiselbeere“ bezeichneten Früchte, knallen etwas wenn sie beim Kochen platzen. Pur schmecken die kleinen Cranberries ziemlich bitter. Von ihrer Konsistenz her erinnern sie Miniatur-Äpfel, das Fruchtfleisch ist ebenso bissfest. Die kleinen Kerne im Inneren sind ganz weich und man kann sie mitessen, wären sie, wie gesagt, roh nicht so bitter. Wie auch das deutsche Pendant, die Preiselbeere, entfalten die Cranberries ihren Geschmack erst beim Kochen.

©pixabay.com/bonbonga

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Die Cranberries sind wichtiger Bestandteil des Amerikanischen Thanksgiving Menüs. Dort werden sie zu fruchtigen Chutneys, Muffins oder Kompott verarbeitet und zum Truthahn gereicht. Cranberries werden hauptsächlich in Nordamerika angebaut, wo jedes Jahr die spektakulären Ernten der Cranberries stattfinden. Die Cranberries sind, wie andere Beeren auch, ein richtiger Gesunheitslieferant. Sie enthalten sehr viele verschiedene Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Zudem schützen sie vor Mund-, Magen- und Harnwegsinfektionen, weil zahlreiche Inhaltsstoffe im Cranberriesaft die Anlagerung von Bakterien im Körper verhindern. Das Trinken von Cranberriesaft sorgt deshalb praktischerweise auch für weniger Zahnbelag.

100 Gramm Cranberries bringen es auf gerade mal 52 Kalorien und enthalten 2 mg Natrium, 56 mg Kalium, 6 mg Phosphor sowie 8,5 mg Vitamin C. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe wie Farb- und Faserstoffe, die auch die Antioxidantien beherbergen.

Statt nur zu Saft und Chutney, könnt ihr die Cranberries auch zu einer schmackhaften Marmelade verarbeiten:

Rezept für eine Cranberry-Tomaten-Marmelade
Zutaten:

  • 1,5 kg Tomaten
  • ½ Beutel frische Cranberries
  • 500 g Gelierzucker (im Verhältnis 3:1)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 3 Kardamom-Kapseln
  • ½ TL Zimt

Die Tomaten kurz in heißem Wasser blanchieren, danach häuten und stückeln. Die Tomatenstücke in einen großen Topf geben, ebenso die Cranberries und Gewürze. Alles mit reichlich Gelierzucker (Verhältnis 1:1) aufkochen und circa 5 Minuten einkochen lassen.

Dann die gekochte Masse mit einem Pürierstab zu einem Brei pürieren. Ihr entscheidet, wie stark ihr pürieren möchtet oder ob ihr noch ein paar Fruchtstücke beibehalten möchtet. Die noch heiß köchelnde Fruchtmasse in ausgekochte Gläser füllen und fest verschließen.

Andere gesunde Beeren, die unserer Serie „Fit mit Beeren“ sind: Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren, Physalis und Holunderbeeren.