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Fit mit Beeren: Heidelbeere (1)

Beeren sind klein und unscheinbar. Dabei verstecken sich in den Früchtchen jede Menge Vitamine, sättigende Ballaststoffe und wertvolle Antioxidantien die unserem Körper im Kampf gegen schädliche, freie Radikale helfen.

Zudem enthalten Beeren generell wenig schnelle Kohlenhydrate und lassen den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen.  All das macht sie zum absoluten MUSS einer gesunden Ernährung und zum idealen Diät-Obst – auch bei einer Low Carb Diät. Welche Beerensorte ihr bevorzugt, bleibt eurem Geschmack überlassen. Wie immer gilt: am Besten bunt gemischt.

Wir stellen euch in loser Reihenfolge unsere 10 Lieblingsbeerensorten vor. Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Cranberries, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Preiselbeeren, Holunderbeeren und Physalis.

Gesundheitspower durch Heidelbeeren

Heidelbeeren finden sich häufig als Fruchtjoghurt-Zutat, als Marmelade oder Blueberry-Muffin. Eine kleine blaue Beere, die viel Gesundes in sich trägt.

Heidelbeeren erreichen im Vergleich zu 40 anderen Obst- und Gemüsesorten Top-Werte bei den Antioxidantien.

  • Heidelbeeren sind reich an Anthocyanen (roten und blauen Farbstoffen) die unter anderem gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes wirken sollen. (Mitchell Seymour/ University Michigan)
  • Pterostilbene sind ein Schlüssel-Antioxidanz der Heidelbeere, das freie Radikale bekämpft die Darmkrebs fördern. (American Chemical Society)
  • Heidelbeeren scheinen den Körper gegen schädliches LDL-Cholesterin, einen Mitverursacher von Arterienverkalkungen und Schlaganfall, zu schützen.
  • Epicatechin, ein weiteres Antioxidanz der Heidelbeere, soll bei Erkrankungen der Harnwege helfen (Rutgers University).
  • Heidelbeeren sollen zudem gut für das Sehvermögen sein.
  • Zudem sollen sie bei altersbedingten körperlichen Verschleißerscheinungen helfen und zur Verbesserung der Gedächtnisleistung beitragen.

Frisch, tiefgekühlt oder selber gepflückt

Am besten isst man die Heidelbeeren frisch, denn so bleibt die volle Wirkung der Antioxidantien erhalten. Beim Kochen und Backen leiden diese etwas. Wenn bei uns keine Heidelbeer-Saison ist, gibt es sie tiefgekühlt und auch als frische Importware.

Die Heidelbeeren einfach in den Obstsalat, unters Müsli oder in Naturjoghurt geben. Oder einfach als gesunden, sättigenden Snack direkt in den Mund.

Wilde Heidelbeeren (kleiner, dunkler, intensiver im Geschmack) sind übrigens noch wertvoller als die kultivierten Beeren, da sie reicher an Antioxidantien sind. Am besten also selber pflücken.

Die Nährwerte der Heidelbeere:

  • Wenig Kalorien: 100 g = 42 kcal
  • Niedrige Glykämische Last für optimalen Blutzuckerspiegel
  • Hoher Anteil an Ballaststoffen
  • Vitamine A und Vitamine C
Heidelbeeren Smoothies

©iStock/iuliia_n

 

Diätrezept: Heidelbeeren Smoothie

Der selbst gemachte Heidelbeer Smoothie ist ein perfektes Frühstück oder eine sättigende Zwischenmahlzeit.

Zutaten (eine Portion)

  • 60 ml Orangensaft
  • 120 g Naturjoghurt
  • 120 g Heidelbeeren
  • Etwas Honig zum Süßen, wenn gewünscht
  • Eine Handvoll Eiswürfel

Zubereitung
Einfach alle Zutaten in einen Standmixer geben und mixen bis der Smoothie eine cremige Konsistenz hat. Trinken solang er noch schön eiskalt ist.

Pro Portion: Circa 214 kcal und 1,8 Gramm Ballaststoffe