Eine 'Kopfperson' stellt sich vor
Verfasst von
wenigkohlenhydrate
am 29.01.2012
11:17 Uhr

Eine 'Kopfperson' stellt sich vor

Hallo zusammen

Da ich mich bereits durch einen Artikel hier im Forum eingebracht habe, macht es sicherlich Sinn, mich auch vorzustellen.

Mein Name ist David, urpsrünglich aus dem schönen Regensburg in Bayern und seit 2006 in Griechenland lebend.

Persönlich bin ich seit spätestens letztem Jahr begeistertet von der sogenannten Paläo-Diät (wenn es auch leider in der ganz konsequenten Anwendung noch ein wenig hapert). An sich hasse ich das Wort 'Diät', gerade im Zusammenhang mit Paläo, da 'Diät' in der Regel mit Verzicht oder mehr Geld für die Politiker zu tun hat ;) Gerade bei Paläo mache ich durchaus den Unterschied zwischen Diät und Ernährungsweise. Paläo ist letzteres. Auch bei der Einnahme von Kohlenhydraten versuche ich soweit wie möglich auf weisse Kohlenhydrate zu verzichten, wenn ich mich nicht gerade sportlich betätige. Ich glaube, dass ein Leben ohne Getreide möglich ist und dass es zum sogennanten Leaky-Gut ('durchlässiger Darm')-Syndrom führen kann, von dem der eine oder andere vielleicht schon gehört/gelesen hat. Ausserdem gehört meines Erachtens die sogenannte Essenspyramide umgeschrieben.

Seit Kurzem betreibe ich, aus pesönlichem Interesse für die Thematik, auch eine Seite für eine Kohlenhydrate Tabelle zu verschiedensten Lebensmittelgruppen (an Moderation: bitte Link löschen gfalls nicht erlaubt). Da ich mich, wie gesagt, sehr für das Thema Ernährung interessiere, gibt es auf der Seite auch Artikel zu Themen die mich (und vielleicht auch Euch) interessieren, auch zu besagtem Leaky-Gut-Syndrom.

Warum stelle ich mich als 'Kopfmensch' vor?
Weil ich der festen Überzeugung bin, dass man mit der korrekten Kopfeinstellung praktisch alles erreichen kann, was nicht gegen die Gesetze der Natur oder des Menschen verstößt. Abnehmen is für mich ein Ziel wie jedes andere. Um (große) Ziele zu erreichen, braucht es ein paar Aspekte (siehe meinen Beitrag hier in diesem Forum).

Meine eigene Verbindung zum Thema Abnehmen?
In 2009 hatte ich ein 'Schlüsselerlebnis' beim Snowboardfahren: über die 2-3 Jahre zuvor hatte ich 10 kg mehr angesammelt als ich haben sollte/wollte (ca 80kg bei Körpergröße 168cm). Das ist natürlich nicht viel im Vergleich zu manch Anderem, aber es hat mich gestört, zumal ich an besagtem Tag beim Binden der Snowboardbindung mehr ins Schnaufen kam als beim Snowboarden... :( Ich sagte mir: "es muss etwas passieren". Ich habe mir also eine Wii-Konsole von Nintendo gekauft um Wii-Fit zu spielen und bin so wieder ins 'Sporteln' gekommen (ich war an sich immer recht sportlich). Eines schönen Tages dachte ich mir: "Wieso nicht Laufen?" Also Laufschuhe gekauft und mit dem Laufen losgelegt. Im Zusammenhang mit einer bewussten Ernährung (die irgendwie mit dem Sport automatischer Bestandteil für mich war), fingen die Kilos recht bald an zu purzeln und nach ein paar Monaten war ich wieder bei meinem Normalgewicht von 68/69 kg, das ich seither - Weihnachten ausgenommen - stabil halte. Dieses oben erwähnte 'Schlüsselerlebnis' hat auch dazu geführt, dass ich eine neue Leidenschaft habe: das Laufen und heute laufe ich Marathons sowohl auf dem Asphalt als auch auf Bergen.

Bin ich deswegen ein 'ganz toller Hecht'?
Ganz und gar nicht, denn meine 10 kg waren erst mal ohnehin kein großer Aufwand im Vergleich zu dem, was andere Leute abnehmen wollen. Zum Anderen kann es meines Erachtens wirklich JEDER, wenn nur die Einstellung stimmt und man bereit/vom Kopf her in der Lage ist, auch mal schwierige Phasen zu überstehen, statt sofort das Handtuch zu werfen und frustriert zum nächsten Schokoriegel zu greifen...

Es macht mich traurig und gleichzeitig ärgerlich, wenn Leute immer Andere/s verantwortlich machen, dass es nicht geklappt hat (ob nun Abnehmen oder sonst etwas). Wenn ich es wirklich will, dann finde ich einen Weg. Und wenn ich nicht bereit bin, diesen Weg zu finden, dann will ich es auch nicht ausreichend. Rückschläge gehören dazu und diese werfen einen nicht aus der Bahn, solange man weiß, dass ein Rückschlag kein Versagen ist. Versagen ist, wenn man aufgibt, statt aus einem Rückschlag zu lernen, indem man sich die Frage stellt, was man an seinem Plan ändern sollte, um das Ziel zu erreichen.


Man sieht, das Thema interessiert mich und auch wenn es nicht alle genauso sehen, so hoffe ich dennoch, einen Beitrag leisten zu können, dass der eine oder andere auch mehr Wert auf den Aspekt 'Kopfsache' legt, statt Wunderdiäten auszuprobieren, die viel versprechen und wenig halten. Aber selbst die beste 'Diät' ist i.d.R. zum Scheitern verurteilt, wenn die geistige Einstellung nicht stimmt, denn es kommt mit Sicherheit der Moment, an dem man sich einem Hindernis gegenüber sieht. Ist der innere Antrieb nicht groß genug, machen wir zu oft schon beim ersten Hinderniss Schluss...

Sorry für die lange Vorstellung, aber es war mir irgendwie wichtig - wenn ich mich schon mal vorstelle - auch die mich antreibende 'Philosphie' zu umreissen :)

Gruß!
David
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