ich hatte hier gelesen --> kohlenhydratarme diät, dass diese besser sind als fettarme diäten. was meint ihr dazu? ich kann mir eine diät ohne brot, kartoffeln und reis nur schwer vorstellen...
an dieser Frage scheiden sich wohl die Geister der Nation. Andere Meinungen verweisen dabei auf den individuellen Stoffwechseltyp
Beides hat in gewisser Weise seine Existenzberechtigung. Die Frage ist jedoch nicht nur wie viel, sondern was oder welche.
Wenn ich allerdings den Begriff "arm" lese, bedeutet das Mangel und Unterversorgung. Deswegen halte ich eine KH und Fett reduziertemaßvolle Diät für langfristig erfolgreicher als einseitige Beschränkungen
Vereinfacht ausgedrückt heißt KH eigentlich Zucker bzw. Glukose. Notwendig als schneller Energielieferant und zur Versorgung unseres Gehirn. Letzteres funktioniert, außer in Notfallsituationen, nur mit Glukose.
Zuwenig kann in Heißhunger, Müdigkeit, mangelnde Konzentration und Kopfschmerzen enden.
Zuviel und oder zu schnell bedeutet krass schwankenden Blutzucker- und damit Insulinspiegel sowie Umwandlung in Speicherfett. Gleichzeitig verhindern hohe Insulinwerte den Fettabbau.
Alternative: komplexe KH; weniger Glukose die langsam vom Körper aufgenommen wird. Deine "...brot, kartoffeln und reis..." sind hierbei nicht unbedingt angesagt. Wenn Du nicht verzichten kannst, dann stell auf die "natürlicheren" Varianten um, verwende es in Maßen nicht in Massen und vermeide es Abends.
Bei Fett verhält es sich ähnlich. Es gibt Ansichten wonach bis zu 50g pro Tag zulässig sind. Bei einer Zufuhrbegrenzung sollte auf die Art geachtet werden. Essentielle, ungesättigte Fettsäuren sind absolut notwendig. Wer zuviel Speck auf den Hüften hat, könnte zur Energieversorgung eigentlich bequem davon zehren. Problem, der dazu notwendige abbauende Stoffwechsel pennt bei den meisten, da er ja in der Vergangenheit kaum gebraucht wurde.
Fazit: Bei einem ausgewogenen Spiel zwischen Zucker und Fett kannst Du im Normalfall Deinen Körper über den Tag mit ausreichend Energie versorgen. Ähnliches gilt bei einer Diät. Hierbei wird der Organismus eigentlich unterversorgt und soll den Rest aus dem Köperfett beziehen. Das funktioniert aber nur mit einem aktiven Fettstoffwechsel, sonst heißt es Hungermodus, Jojo-Effekt & Co.
Ohne es im Detail geprüft zu haben hört sich für mich die Logi-Diät auf Deinem Link sehr viel versprechend an.
Meine persönlichen Stoffwechselfavoriten dürften hier in der Zwischenzeit wohl bekannt sein.
aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass Abnehmen nur mit einer grundsätzlichen Umstellung der Ernährung möglich ist und dabei der Reduzierung von Kohlenhydraten die größere Bedeutung als der einer Fettreduktion zukommt. Wie im Beitrag oben schon angemerkt, ist es dabei wichtig, auf die Art der Kohlenhydrate zu achten. KH, die schnell verarbeitet werden, wie Zucker, Weißmehlprodukte usw., sollten, wenn möglich, komplett aus dem Speiseplan verschweinden und eher komplexen KH wie denen von Vollkornprodukten und manchen Gemüsen Platz machen.
Fett braucht der Körper, um unter Anderem auch bestimmte Vitamine aufnehmen und verarbeiten zu können. Das heißt natürlich nicht, dass Fett im Übermaß aufgenommen werden soll, eine bewusste Begrenzung auf ca. 50 g pro Tag ist sicherlich eine gute Empfehlung.
Wenn du die Kohlenhydrate am Anfang ebenfalls unter 50 g/Tag hältst, wirst du bald den Abnehm-Erfolg sehen.
darf ich fragen von welchem Kalorienbedarf pro Tag du ausgehst, denn bei je 50g Fett und KH komme ich auf max. 670kcal. Dabei ist nicht berücksichtigt, dass die ungesättigten Fettsäuren nicht als Energieträger sondern für die Synthese genutzt werden sollten. Die Menge ist für jeden Organismus eindeutig zu wenig.
Gehe ich dann von 1.500kcal/Tag aus müsste der Rest aus Eiweiß kommen. D.h. min. 230g pures Protein. Prinzipiell möglich mit einer entsprechenden Wasserzufuhr, sonst ist das eine starke Belastung für die Nieren.
Bei der Ernährungsumstellung stimme ich Dir natürlich zu. Das ist die langfristig erfolgreichste Methode. Man(n/Frau) muss nur die Kurve bekommen.
Ich persönlich kann dir nur beides empfehlen. Wichtig ist bei einer Ernährungsumstellung, dass der Kohlenhydratverzehr möglichst nicht am abend geschieht sondern eher tagsüber und der Fettverzehr nicht über eine gewisse Tagesgrenze von 40g fällt.(einen Artikel darüber habe ich auf meinem Abnehmenblog geschrieben - Abnehmen im Schlaf) Dann ist eigentlich alles prima. Was hast du denn vor? Was möchtst du denn erreichen? Wie arbeitest du, um deine Ernährung den Umstellungen anzupassen, bzw. ist es überhaupt möglich?
LG Erika aus Bielefeld
Hier der Link zum Thema Kohlenhydrate lieber morgens statt abends:
ich gehe von ca. 1100 kcal pro Tag aus - das ist schon eiweißlastig, da hast du Recht, aber es funktioniert (wenn du nicht gerade körperlicher Schwerstarbeiter bist). Du nimmst ab, leidest keinen Hunger und fühlst dich wohl.
Übrigens, seit der Umstellung verspüre ich wenig bis garnicht mehr den berühmten Heißhunger.
wer Sport treibt, sollte wenigstens innerhalb 30 min nach dem Sport auf 'weisse' Kohlenhydrate zurück greifen. wer sich für eine KH-arme Ernährung entscheidet bzw beim Verzehr auf die Art der KH schaut, kann durchaus erfolge beim abnehmen erzielen. Eine gute und ausfürhliche Kohlenhydrate Tabelle findet man zum Beispiel hier: http://kohlenhydrate-tabellen.com
Hallo,
die Seite habe ich mir mal angesehen. Hat ein paar sehr gute Infos.
Bei den weißen KH 30' nach dem Sport kann ich nicht wirklich zustimmen. Beim Sport im aeroben Bereich kann unser Körper sowohl auf Zucker- als auch Fettverbrennung zurückgreifen. Beziehen wir die notwendige Energie hauptsächlich aus den gespeicherten KH in der Muskulatur und der Leber, pumpen wir uns regelrecht leer. Das Resultat ist die notwendige KH-Spritze danach, die sogar in einer Heißhungerattacke enden kann. Das ist für unser Abnehm-Ziel aber kontraproduktiv. Arbeitet der Körper aber auf beiden Verbrennungsmotoren (KH+Fett), werden die KH-Reserven nicht entleert, der Hunger danach wird vermindert oder entfällt sogar. In dem Fall braucht man keine weißen KH danach und der Fettverlust ist garantiert. Wie sich der Unterschied krass anfüllt habe ich erfahren, als ich calup geschluckt habe. Mit und ohne war ein spürbarer Unterschied beim Sport und danach.
ingolemo
am 02.09.2011
13:23 Uhr
Hi lydia,
an dieser Frage scheiden sich wohl die Geister der Nation. Andere Meinungen verweisen dabei auf den individuellen Stoffwechseltyp
Beides hat in gewisser Weise seine Existenzberechtigung. Die Frage ist jedoch nicht nur wie viel, sondern was oder welche.
Wenn ich allerdings den Begriff "arm" lese, bedeutet das Mangel und Unterversorgung. Deswegen halte ich eine KH und Fett reduzierte maßvolle Diät für langfristig erfolgreicher als einseitige Beschränkungen
Vereinfacht ausgedrückt heißt KH eigentlich Zucker bzw. Glukose. Notwendig als schneller Energielieferant und zur Versorgung unseres Gehirn. Letzteres funktioniert, außer in Notfallsituationen, nur mit Glukose.
Zuwenig kann in Heißhunger, Müdigkeit, mangelnde Konzentration und Kopfschmerzen enden.
Zuviel und oder zu schnell bedeutet krass schwankenden Blutzucker- und damit Insulinspiegel sowie Umwandlung in Speicherfett. Gleichzeitig verhindern hohe Insulinwerte den Fettabbau.
Alternative: komplexe KH; weniger Glukose die langsam vom Körper aufgenommen wird. Deine "...brot, kartoffeln und reis..." sind hierbei nicht unbedingt angesagt. Wenn Du nicht verzichten kannst, dann stell auf die "natürlicheren" Varianten um, verwende es in Maßen nicht in Massen und vermeide es Abends.
Bei Fett verhält es sich ähnlich. Es gibt Ansichten wonach bis zu 50g pro Tag zulässig sind. Bei einer Zufuhrbegrenzung sollte auf die Art geachtet werden. Essentielle, ungesättigte Fettsäuren sind absolut notwendig. Wer zuviel Speck auf den Hüften hat, könnte zur Energieversorgung eigentlich bequem davon zehren. Problem, der dazu notwendige abbauende Stoffwechsel pennt bei den meisten, da er ja in der Vergangenheit kaum gebraucht wurde.
Fazit: Bei einem ausgewogenen Spiel zwischen Zucker und Fett kannst Du im Normalfall Deinen Körper über den Tag mit ausreichend Energie versorgen. Ähnliches gilt bei einer Diät. Hierbei wird der Organismus eigentlich unterversorgt und soll den Rest aus dem Köperfett beziehen. Das funktioniert aber nur mit einem aktiven Fettstoffwechsel, sonst heißt es Hungermodus, Jojo-Effekt & Co.
Ohne es im Detail geprüft zu haben hört sich für mich die Logi-Diät auf Deinem Link sehr viel versprechend an.
Meine persönlichen Stoffwechselfavoriten dürften hier in der Zwischenzeit wohl bekannt sein.
lg ingolemo
uruwe
am 07.09.2011
10:23 Uhr
aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass Abnehmen nur mit einer grundsätzlichen Umstellung der Ernährung möglich ist und dabei der Reduzierung von Kohlenhydraten die größere Bedeutung als der einer Fettreduktion zukommt. Wie im Beitrag oben schon angemerkt, ist es dabei wichtig, auf die Art der Kohlenhydrate zu achten. KH, die schnell verarbeitet werden, wie Zucker, Weißmehlprodukte usw., sollten, wenn möglich, komplett aus dem Speiseplan verschweinden und eher komplexen KH wie denen von Vollkornprodukten und manchen Gemüsen Platz machen.
Fett braucht der Körper, um unter Anderem auch bestimmte Vitamine aufnehmen und verarbeiten zu können. Das heißt natürlich nicht, dass Fett im Übermaß aufgenommen werden soll, eine bewusste Begrenzung auf ca. 50 g pro Tag ist sicherlich eine gute Empfehlung.
Wenn du die Kohlenhydrate am Anfang ebenfalls unter 50 g/Tag hältst, wirst du bald den Abnehm-Erfolg sehen.
Liebe Grüße
Uwe
ingolemo
am 08.09.2011
14:14 Uhr
Hallo Uwe,
darf ich fragen von welchem Kalorienbedarf pro Tag du ausgehst, denn bei je 50g Fett und KH komme ich auf max. 670kcal. Dabei ist nicht berücksichtigt, dass die ungesättigten Fettsäuren nicht als Energieträger sondern für die Synthese genutzt werden sollten. Die Menge ist für jeden Organismus eindeutig zu wenig.
Gehe ich dann von 1.500kcal/Tag aus müsste der Rest aus Eiweiß kommen. D.h. min. 230g pures Protein. Prinzipiell möglich mit einer entsprechenden Wasserzufuhr, sonst ist das eine starke Belastung für die Nieren.
Bei der Ernährungsumstellung stimme ich Dir natürlich zu. Das ist die langfristig erfolgreichste Methode. Man(n/Frau) muss nur die Kurve bekommen.
lg ingolemo
abnehmenblog
am 19.09.2011
21:37 Uhr
Hallo lydia 73,...
Ich persönlich kann dir nur beides empfehlen. Wichtig ist bei einer Ernährungsumstellung, dass der Kohlenhydratverzehr möglichst nicht am abend geschieht sondern eher tagsüber und der Fettverzehr nicht über eine gewisse Tagesgrenze von 40g fällt.(einen Artikel darüber habe ich auf meinem Abnehmenblog geschrieben - Abnehmen im Schlaf) Dann ist eigentlich alles prima. Was hast du denn vor? Was möchtst du denn erreichen? Wie arbeitest du, um deine Ernährung den Umstellungen anzupassen, bzw. ist es überhaupt möglich?
LG Erika aus Bielefeld
Hier der Link zum Thema Kohlenhydrate lieber morgens statt abends:
http://www.abnehmen-blog.net/abnehmen-im-schlaf-was-steckt-dahinter/
uruwe
am 26.09.2011
12:19 Uhr
ich gehe von ca. 1100 kcal pro Tag aus - das ist schon eiweißlastig, da hast du Recht, aber es funktioniert (wenn du nicht gerade körperlicher Schwerstarbeiter bist). Du nimmst ab, leidest keinen Hunger und fühlst dich wohl.
Übrigens, seit der Umstellung verspüre ich wenig bis garnicht mehr den berühmten Heißhunger.
Lg Uwe
ingolemo
am 05.10.2011
15:11 Uhr
Hallo Uwe,
auch wenn ich kein Freund von derartig niedriger Energie-/Kalorienzufuhr bin, freut es mich sehr, dass es bei Dir so gut funktioniert.
Wie mist Du eigentlich Deinen Erfolg? (Spiegel, Waage, BMI, ... gar nicht)
Betätigst Du Dich sportlich?
Hast Du irgendetwas genommen um Deinen Fettstoffwechsel zu aktivieren?
BdT
lg ingolemowenigkohlenhydrate
am 14.01.2012
01:30 Uhr
ingolemo
am 23.01.2012
20:08 Uhr
die Seite habe ich mir mal angesehen. Hat ein paar sehr gute Infos.
Bei den weißen KH 30' nach dem Sport kann ich nicht wirklich zustimmen. Beim Sport im aeroben Bereich kann unser Körper sowohl auf Zucker- als auch Fettverbrennung zurückgreifen. Beziehen wir die notwendige Energie hauptsächlich aus den gespeicherten KH in der Muskulatur und der Leber, pumpen wir uns regelrecht leer. Das Resultat ist die notwendige KH-Spritze danach, die sogar in einer Heißhungerattacke enden kann. Das ist für unser Abnehm-Ziel aber kontraproduktiv. Arbeitet der Körper aber auf beiden Verbrennungsmotoren (KH+Fett), werden die KH-Reserven nicht entleert, der Hunger danach wird vermindert oder entfällt sogar. In dem Fall braucht man keine weißen KH danach und der Fettverlust ist garantiert. Wie sich der Unterschied krass anfüllt habe ich erfahren, als ich calup geschluckt habe. Mit und ohne war ein spürbarer Unterschied beim Sport und danach.
lg ingolemo