|
|
hallo zusammen – kennt ihr das?
ausgelöst durch diffuse empfindungen, komplizierte situationen, überforderung oder stress. dann, wenn man sich und seinen körper nicht mehr richtig spürt und verloren ist. beginnt der k(r)ampf die sinn- oder auswegslosigkeit zu füllen mit essen.
bei mir sind das beispielsweise müsli-attacken. obwohl ich ein absoluter müsli-fan bin, wird dies in solchen momenten mein grösster feind, ein monster, von dem ich besessen bin. ich kann dann davon unmengen essen bis sich meine "nerven" beruhigt haben. bis dieser zustand jedoch eintritt , hab ich eine riesen kalorienbombe vertilgt, so dass ich davon innert kürze 1-2 kg zunehme. denn in solchen momenten kann ich bis zu 200 g essen bis sich die sättigung einstelt, denn ich bin wie "taub" gestellt. dumpf, wertlos. danach bin ich ca. 6 h platt, kann mich kaum noch bewegen und sicher nix mehr essen. aber das ist ja nicht das ziel der ernährung. was bedeuten diese anzeichen? was sind das für anzeichen in "stress"-situationen? was spielen die nerven für ne rolle? mich beunruhigt das sehr und es stimmt mich immer wieder traurig, wenn "es" mich überkommt ...
ich wiege trotz der attacken 57/58 kg (1.68 m). klar, peanuts. ich esse immer genug und ausgewogen. bin kein pizza und teigwaren-fan... ich liebe gemüse, kartoffeln, müsli (heiss ;-), äpfel, salate, fisch, rezenter käse, jogurt. ich bin fit, aktiv und gesund (klettern & laufen regelmässig). es muss psychische ursachen haben und ein tiefer reflex, der hier mitwirkt und mir immer wieder (je nach stressfaktor 1-2-3 mal die woche) einen strich durch die rechnung macht. ich koche oft und gerne, bin sehr experimentierfreudig und versuche nie einfältig zu kochen. ein gebäck oder dessert gönn ich mir auch ab und zu. daher denke ich, dass mein essverhalten absolut okay ist. bis zu diesen "schlägen", wo ich mich dann wie ein stück letzter dreck vorkomme und das essen zu etwas benutze, wofür es nicht gedacht ist. dann wenn meine psyche "spuckt" – ich nix mehr spüre und die subtilen sensoren zerstört sind.
in "ruhigen, unbelasteten" zeiten halte ich locker 55/56 kg. mein aktiv-gewicht um sport zu treiben, das leben bewusst wahr-zu-nehmen. das essen als wahre freude zu wertschätzen. doch solche "essattacken" haben da nichts verloren. wenn die attakcen kommen, kostet es mich immer viel kraft um das gekenterte boot wieder auf richtigen kurs zu bringen. das ist enttäuschend, anstrengend und ich verzweilfe zeitweise schier, da ich doch so gerne auf dem "bewussten, klaren" Weg bleiben möchte. denn das ist der weg, den ich gehen will.
was sin deure gedanken dazu?
habt ihr mit "emotionalem essen" ähnliche erfahrungen gemacht? habt ihr methoden/wege gefunden, damit umzugehen?
besten dank & liebe grüsse!
| Name: |
|
| Passwort: |
|
Gib hier deine E-Mail Adresse ein:

luna
am 13.11.2008
14:25 Uhr
Wega1
am 13.11.2008
16:20 Uhr
limba
am 13.11.2008
20:10 Uhr
luna
am 14.11.2008
10:14 Uhr
Wega1
am 14.11.2008
12:36 Uhr
limba
am 14.11.2008
22:48 Uhr
limba
am 14.11.2008
23:10 Uhr
MissyL
am 19.11.2008
15:06 Uhr
luna
am 26.11.2008
16:34 Uhr
MissyL
am 26.11.2008
16:50 Uhr
limba
am 26.11.2008
16:54 Uhr
luna
am 26.11.2008
17:15 Uhr
Wega1
am 27.11.2008
11:31 Uhr
maria2008
am 01.12.2008
23:38 Uhr
luna
am 02.12.2008
09:10 Uhr
emma.1947
am 03.12.2008
13:12 Uhr
schnupperkatze
am 05.12.2008
12:22 Uhr
limba
am 06.12.2008
10:37 Uhr
limba
am 06.12.2008
10:49 Uhr
luna
am 07.12.2008
14:04 Uhr
Wega1
am 08.12.2008
09:00 Uhr