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Gemüsesaft statt Obstsaft

Gemüsesäfte sind nicht so beliebt, weil sie nicht so schön süß sind wie Obstsäfte. Genau das bringt aber einen riesigen Vorteil: In Gemüsesaft ist kaum Zucker enthalten und ein Glas sättigt mehr als ein Obstsaft.

Zudem enthalten Gemüsesäfte nur wenige Kalorien. So enthält ein großes Glas Tomatensaft (400 ml) gerade mal rund 70 kcal. Ein schlanker Sattmacher und idealer Snack für den Nachmittag.

So wenige Kalorien und so viele Ballaststoffe haben Gemüsesäfte (je 200 ml Glas):

  • Tomatensaft: 38 kcal, 2 Gramm Ballaststoffe
  • Karottensaft: 79 kcal, 2 Gramm Ballaststoffe (beachtet, dass nicht zu viel Zucker / Honig zugesetzt wurde)
  • Rote Bete Saft: 72 kcal, 0,2 Gramm Ballaststoffe (wem er pur nicht schmeckt, der kann ihn mit Karottensaft oder etwas Orangensaft mischen)
  • Gemüsesaft: 36 kcal, 2 Gramm Ballaststoffe
  • Sauerkrautsaft: 24 kcal, 0,4 Gramm Ballaststoffe
Drei gesunde Gemüsesäfte

©iStock/karandaev

 

Bei fertigen Säften solltet Ihr darauf achten, dass sie frei von Zusatzstoffen sind. Einen Test zu Fertigsäften gibt es zum Beispiel von Stiftung Warentest. Ganz viel Freiheit für Rezeptideen und Saftcocktails haben alle, die eine Saftpresse Ihr Eigen nennen. Und für die haben wir ein Rezept für einen Power-Gemüsedrink:

  • 2 Rote Bete Wurzelknollen schälen und vierteln
  • 4 Äpfel in Spalten schneiden und entkernen
  • Frischer Ingwer (wer mag)
  • Saft von 2 frischen Orangen

Äpfel, Rote Bete und Ingwer in der Saftpresse entsaften, den Orangensaft dazugeben und mit einigen Spritzern Zitrone abschmecken. Wer keinen Entsafter hat, kann auch fertigen Rote-Bete- und Apfelsaft aus dem Bioladen verwenden oder ihn sich in einer Saftbar frisch pressen lassen.