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Gesund durch den Ramadan: Tipps für besseres Fasten

Am 11. August beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan. Mehr als eine Milliarde Muslime weltweit verzichten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang einen Monat lang auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr. Das Fasten ist eine im Koran verankerte Pflicht: Fasten am Tag, Fastenbrechen in der Nacht.

Trotz der anstrengenden Enthaltsamkeit und möglichen gesundheitlichen Risiken freuen sich viele Muslime auf Ramadan. Aber es gibt einige Dinge zu beachten, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen.

  • Trinkverhalten: Zum abendlichen Fastenbrechen sollte man zunächst Tee trinken, um den Magen ein bisschen auf das Essen vorzubereiten. Während des gesamten Essens ist es wichtig, viel Wasser zu trinken.
  • Essverhalten: Langsam anfangen zu essen, am besten mit einer Suppe und Obst. Auf extrem fettige und süße Speisen sollte man  so gut es geht verzichten. Diese sind schlechter zu verdauen und das kann zu Magenproblemen führen. Außerdem sollte man nicht alles durcheinander essen, da der Magen damit überfordert sein kann. Vor allem Menschen mit einem empfindlichen Magen sind davon betroffen.
  • Sportliche Aktivitäten: Diese sollten im Ramadan vermieden werden. Tagsüber wird der Körper mit zu wenig Flüssigkeit versorgt und auch direkt nach dem Essen in der Nacht ist Sport nicht ratsam. Lediglich längere Spaziergänge und ein leichtes Stretching werden empfohlen und sind sogar gesund während der Fastenzeit.

Schwangeren, Schwachen, Kranken, Reisenden und menstruierenden Frauen ist es gestattet, den Ramadan zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Auch Kinder sind vom Fasten ausgeschlossen, erst mit Einsetzen der Pubertät ist Kindern das Fasten gestattet.

Es soll aber in Extremfällen auch vorkommen, dass Kranke und Schwangere zum Ramadan fasten. Das geht sogar soweit, dass auf die Medikamenteneinnahme verzichtet wird – ein Gesundheitsrisiko, das es zu vermeiden gilt.