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Gesund mit Heilkräutern

Heilpraktiker, Homöopathen, Osteopathen und andere alternative Mediziner erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und bieten eine Ergänzung zur klassischen Schulmedizin. Mit natürlichen Mitteln, kann man aber auch eine Menge selber tun.Heilpraktiker, Homöopathen, Osteopathen und andere alternative Mediziner erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und bieten eine Ergänzung zur klassischen Schulmedizin. Mit natürlichen Mitteln, kann man aber auch eine Menge selber tun.

Die meisten Wirkstoffe gegen Krankheiten kommen sowieso aus der Natur oder sind den natürlichen Substanzen nachempfunden. Gerade bei leichten Erkrankungen kann man mit natürlichen Heilmitteln ganz ohne Nebenwirkungen selbst etwas tun.

Schon vor vielen Jahrhunderten wussten die Kräuterweiber von der Heilkraft bestimmter Pflanzen. So wurde früher bei Fieber und Entzündungen ein Tee aus Weidenrinde getrunken, heute nimmt man Aspirin, der Wirkstoff ist aber der gleiche! Man schätzt, dass bis zu 30 Prozent der von uns genutzten Medikamente Stoffe enthalten, die den in Pflanzen ähnlich sind.

Heilkundige beobachteten Tiere in der freien Natur und welche Blätter, Rinden oder Beeren diese bei Krankheit fraßen und zogen Rückschlüsse, welche Kräuter für welche Krankheit geeignet waren. Durch die großen Fortschritte in der Medizin gerieten vieler der Heilkräuter in Vergessenheit.

Welche Heilkräuter für welche Erkrankung?

Egal ob Erkältung oder Blähung: Heilkräuter können Abhilfe schaffen, jedoch ersetzen diese Empfehlungen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers und sollten am besten vorher mit diesen abgesprochen werden.

  • Anzeichen einer kommenden Erkältung: Tinktur oder Tee der Echinacea (Sonnenhut)
  • Blähungen: Tee aus Anissamen oder Kamilleblüten
  • Entzündungen im Mund- und Rachenbereich: Tee aus Salbeiblättern
  • Fieber und Schmerzen: Tee aus Weidenrinde
  • Husten und Infektionen der oberen Atemwege: Tee aus Thymianblättern
  • Magenbeschwerden: Tee aus Fenchelsamen oder Kamilleblüten
  • Nervosität, depressive Verstimmung: Johanniskraut in Kapselform
  • Schlaflosigkeit: Tee aus Baldrianwurzeln
  • Wasseransammlungen im Körper: Tee aus Brennnesselblättern

Können Kräuter auch vorbeugend helfen?

Einige Kräuter können auch präventiv gegen schwere Erkrankungen wirken. Regelmäßiger Genuss von Knoblauch, Schnittlauch und Bärlauch kann, dank des enthaltenen Allicin, blutverdünnend, desinfizierend und immunstärkend wirken und das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen reduzieren.

An kalten Wintertagen empfiehlt sich ein Fußbad mit Beifuß, denn dieses “heiße” Kraut wärmt von innen und Erkältungsviren haben keine Chance. Bei einem ersten Kribbeln im Hals hilft ein Tee aus Linden- und Holunderblüten.

Ginko oder Johanniskrautkapseln sollen durch ihre Inhaltsstoffe, die die Blutzufuhr zum Gehirn erhöhen und dadurch das Erinnerungsvermögen und die Konzentration verbessern, dafür sorgen, dass das Gehirn lange fit bleibt.

Legt euch doch einfach einen Kärutergarten zu! Mit Kräutern kann man auch gesund kochen, wie zum Beispiel unser Rezept für eine Kräutersuppe.