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Gesunde Stinker: Knoblauch, Zwiebel

Vampire sind die einzigen, für die sie nicht gut sind: die Geschmacks- und Geruchsstoffe in Knoblauch & Co. Wir dagegen sollten ruhig öfter zugreifen, denn ihre Inhaltsstoffe sind sehr gut für Immunsystem und Bauch!

Knoblauch und Zwiebeln werden in der Naturmedizin bereits seit Jahrtausenden zur Behandlung von Infektionskrankheiten eingesetzt. Bereits im alten Ägypten soll Knoblauch den Arbeitern zur Leistungssteigerung verschrieben worden sein und die Wettkämpfer im alten Olympia bekamen ihn als natürliches „Dopingmittel“ verabreicht.

Wer also seinen Konkurrenten im Marathon mit scharfem Atem ausknocken wollte, hatte gute Chancen. Und auch der Begriff „Windschatten“ bekommt so eine ganz neue Bedeutung.

Aber Spaß beiseite. Was bei Knoblauch und Zwiebelgewächsen den intensiven scharfen Geschmack und Geruch erzeugt, sind Sulfide. Sie gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Es sind schwefelhaltige Wirkstoffe, die verschiedenste Funktionen im Körper erfüllen. Einmal regen sie die Verdauung an, andererseits stärken sie das Immunsystem.

Ihre entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung richtet sich direkt gegen Viren, Bakterien und Pilze. Die scharfen Knollen wirken auch vorbeugend gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und reparieren Zellschäden, die durch freie Radikale entstanden sind.

Verwendet darum beim Kochen im Rahmen einer gesunden Ernährung so oft wie möglich Knoblauch und Zwiebeln. Wenn diese euch zu scharf sind, tun es auch Porree oder Schnittlauch.

Wer seinen Mitmenschen zuliebe auf den Knoblauchgeruch verzichten möchte, kann auf die Hilfe diverser Hausmittel zurückgreifen, die den Knoblauchgeruch nach dem Essen mindern: Ein Glas Milch trinken oder Petersilie oder Kaffeebohnen kauen. In vielen Apotheken gibt es sogar bereits spezielle Bonbons und Kaugummis gegen den Knoblauchgeruch.  Oder man greift zu Knoblauch-Extrakten als Nahrungsergänzung.