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Gesunder Pfirsisch

An einem heißen Sommertag herzhaft in einen saftigen, goldgelben Pfirsich zu beißen – was gibt es schöneres auf Erden? Aber ein Pfirsich schmeckt nicht nur, ein Pfirsich ist zudem noch recht gesund. Denn unter seiner samtigen Schale tummeln sich viele Vitamine und Mineralien.

Bei den Mineralien sticht besonders das Kalium hervor. Kalium entwässert den Körper und kurbelt die Verdauung an. Viele Abnehmwillige schwören auf diese Wirkungen im Zuge einer Diät. Und sogar bei Promis steht der Pfirsich ganz oben auf dem Speiseplan. Der Schlankheitseffekt von einem Pfirsich ist allerdings nicht von langer Dauer. Denn der Pfirsich entzieht dem Körper nur das Wasser, nicht das Fett. Dass ein Körper durch einen Wassermangel schärfere Konturen bekommt und schlanker wirkt, wissen auch die Bodybuilder – die setzen vor einem wichtigen Wettkampf auf absoluten Wasserentzug.

Pfirsiche enthalten wichtige Vitamine

Aber nicht nur das ist es allein: ein Pfirsich liefert noch andere Argument, die ihn für eine Diät prädestinieren. Ein Pfirsich hat gerade mal 40 Kalorien und zudem einen niedrigen Fruchtzuckergehalt – zumindest, wenn man ihn mit seiner unmittelbaren Verwandtschaft, den Nektarinen vergleicht. Schmeckt nun ein Pfirsich besser als  eine Nektarine? Einigen wir uns: Die geschmacklichen Unterschiede sind eher gering. Das liegt vor allem daran, weil ein Pfirsich der Nektarine näher ist, als viele glauben. Im Prinzip sind Pfirsich und Nektarine Geschwister. Nur eine kleines genetisches Merkmal unterscheidet die Beiden.

Dieser ist übrigens an der unterschiedlichen Oberfläche zu erkennen. Während der Pfirsich eine samtige Schale hat, ist die der Nektarine glatt wie die Haut eines Babys. Der Verwandtschaftsgrad ist sogar so hoch, dass aus Pfirsich-Samen Bäume wachsen können, die Nektarinen austragen. Der Pfirsich stammt ursprünglich aus China. Wegen seiner samtweichen Haut gilt er in China bis heute als Symbol für Unsterblichkeit.

Ein Pfirsich gilt als exotische Frucht – vor allem weil er wärmere Gefilde bevorzugt. Je mehr Wärme ein Pfirsich aufnehmen kann, um so besser fällt sein Aroma aus. Im Gegensatz zur Nektarine wird ein Pfirsich auch für die Weiterverarbeitung genutzt. So werden aus Pfirsichen zum Beispiel leckere Marmeladen oder Kuchenvariationen gezaubert. Wer Pfirsiche direkt aus der Konservendose genießt, verzichtet allerdings auf die wertvollen Inhaltsstoffe – denn die befinden sich nämlich in der Schale. Der Pfirsich wird gern auch als König der Steinobstsorten bezeichnet – Adel verpflichtet eben.