Endlich aufhören zu rauchen
Rauchen ist nach wie vor einer der Haupt-Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten. Gebt es auf, euer eigenen Gesundheit zuliebe. Das wäre doch ein guter Vorsatz für das neue Jahr!
Obwohl das
Rauchen in der Öffentlichkeit immer häufiger verboten ist, ist doch vielen Menschen nicht wirklich bewusst, wie stark die negativen Wirkungen des Rauchens sind.
Regelmäßig den blauen Dunst einzuatmen gilt mittlerweile als einer der Haupt-Risikofaktoren für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschiedene Krebsarten.
Der Rauch enthält neben den giftigen Stoffen wie
Nikotin, die teilweise im Körper abgelagert werden, auch viele krebserzeugende Bestandteile. Vom Nikotin geht eine hohe Suchtgefahr aus, da es direkt im zentralen Nervensystem wirkt und dort zu einer starken Ausschüttung von Dopamin führt.
Rauchen kann Vitaminmangel hervorrufen
Dieses Hormon bewirkt den kurzfristigen Anstieg von Konzentration und Wachheit. Weiterhin haben Raucher oft
Vitamin- und Antioxidantien-Mangel, da durch die Verarbeitung der Giftstoffe im Körper wertvolle Vitamine
verbraucht werden. Kaum etwas schadet dem Körper so sehr wie regelmäßiges starkes Rauchen.
Eine aktuelle Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Lebenserwartung von Raucherinnen um durchschnittlich knapp fünf Jahre verkürzt. Dieser Effekt wird noch verstärkt, wenn
Übergewicht vorliegt. Wenn ihr etwas für eure
Gesundheit tun wollt, lasst die Glimmstengel sein. Entscheidet euch für eure Gesundheit und hört auf zu rauchen!
Wem es schwer fällt, der sucht sich Unterstützung, beispielsweise bei einem Nichtraucher-Seminar, einem Berater oder einer Gruppe. Viele Menschen schaffen es nicht, mit dem Rauchen aufzuhören, weil sie die körperliche Sucht nicht überwinden können. Holt euch in diesen Fällen medizinische Unterstützung durch Nikotinersatzpräparate.
Nikotin beschleunigt den Stoffwechsel und erhöht leicht den Grundumsatz (Energieverbrauch in Ruhe). Wenn ihr mit dem Rauchen aufhört, pendelt er sich wieder auf ein normales Niveau ein. Das kann kurzfristig zu einer leichten
Gewichtszunahme führen. Kompensiert das mit mehr
Sport, denn dann habt ihr auch weniger das Bedürfnis fehlendes Nikotin durch Süßigkeiten zu ersetzen.
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Autor:
Dr. med. Roland Ballier verfasst am 03.01.2010 10:57
Dr. med. Roland Ballier ist Präventiv- und Notfall-Mediziner sowie Anti-Aging Experte und beschäftigt sich seit Jahren mit Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht und dessen Folgen. Dr. Ballier ist immer noch als Notarzt im Einsatz und seine Leidenschaft gilt dem Fliegen.