Gewichtszunahme in der Wechseljahren


Während der Wechseljahre kann man an Gewicht zunehmen. Die Voraussetzungen dafür sind durchaus gegeben - abfinden muss man sich damit allerdings nicht. Während der Wechseljahre stellt sich der Organismus der Frau komplett um. Insbesondere der Hormonhaushalt wird mächtig durch gewirbelt.

Nicht selten kommt es neben den unangenehmen körperlichen Begleiterscheinungen zu seelische Untiefen. Frauen werden in Zeiten der Wechseljahre oft von Selbstzweifeln und Antriebslosigkeit heimgesucht. Die hormonelle Umprogrammierung lässt den Stoffwechsel langsamer werden – er wird sozusagen runter gefahren.

Wenn man jetzt nicht an Gewicht zunehmen möchte, sollte man etwas dagegen tun, denn im Zuge der Wechseljahre sinkt auch der Kalorien-Bedarf. Ein Möglichkeit ist eine Ernährungsumstellung, die der neuen Energiebilanz gerecht wird.

 

Weniger Kalorien aufnehmen und in den Wechseljahren nicht zunehmen

Die Energiebilanz ist das Ergebnis aus der Aufnahme von Kalorien und dem Verbrauch von Kalorien. Der Umsatz an Kalorien kann natürlich in erster Linie durch eine sportliche Betätigung erhöht werden. Wichtig ist es dabei, regelmäßig zu trainieren. Einmal im Monat sich völlig zu verausgaben, ist der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein – der in der Mittagssonne innerhalb von Sekunden verdampft.

Der Körper muss auf Bewegung eingestellt und der Stoffwechsel wieder hochgefahren werden. Der Stoffwechsel verändert nur sein Niveau, wenn die Belastungsreize kontinuierlich erfolgen. Unter Umständen kann ein planloses und unkontrolliertes Training sogar das Gegenteil bewirken: Wir nehmen wieder Gewicht zu.

Alle Prozesse sind auf Rhythmus programmiert. Sie funktionieren nur dann optimal, wenn sie einem gleichmäßigen Takt folgen. Belastungsspitzen ohne Rhythmus bringen den Stoffwechsel mehr durcheinander, als er das schon ohnehin durch die Wechseljahre ist. Wenn man Sport treibt, dann richtig und mit Plan. Besonders gut eignen sich Sportarten, die auch vom sportlichen „Anfänger“ ausgeübt werden können und generell niedrige Einstiegshürden haben.

 

Training zum Abnehmen

Besonders wenig an Gewicht zunehmen kann man, wenn man im sogenannten Niedrig-Puls-Bereich trainiert. In dieser Zone arbeitet der Körper hinsichtlich seiner Energiegewinnung sehr effizient. Zur Freude vieler Abnehmwilliger wird dabei besonders der Fettstoffwechsel herangezogen. Dieser arbeitet aber nur, wenn genügend Sauerstoff zur Verfügung steht.

Bei Belastungen mit niedrigen energetischen Anforderungen ist das der Fall. Als Orientierungshilfe dient die Pulsfrequenz. In der Regel liegt der optimale Trainingspuls bei 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz. In der Fachsprache nennt man diese Zone aerober Bereich.

Dabei oxidiert der Körper vornehmlich Fette, um Energie zu gewinnen. Fazit: Gewicht zunehmen während der Wechseljahre – damit muss sich eine Frau nicht einfach abfinden. Eine konsequente Ernährungsumstellung und regelmäßiger Sport können Chancen deutlich verbessern, kein Gewicht zunehmen zu müssen.


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