Immer mit der Ruhe
Wer ständig unter Anspannung lebt und sich auspowert, läuft Gefahr, schneller zu altern und krank zu werden. Wer öfter mal einen Gang runter schaltet und zur Ruhe kommt, der lebt gesünder.
Wie fährst Du Dein Auto? Langsam, gemächlich,
ruhig, gemütlich? Oder doch schnell, sportlich, hochtourig,
hektisch?
Vergleiche Deinen Körper einfach mal mit Deinen Auto: Ein Auto, das ständig hochtourig, mit voller Motorleistung gefahren wird, verbraucht mehr Kraftstoff und verschleißt viel schneller, als eines, das eher untertourig und gemütlich gefahren wird.
Stell Dir vor, Du könntest Dir in Deinem gesamten Leben nur ein einziges Auto leisten. Wie würdest Du es pflegen, wie würdest Du es fahren, was würdest Du tun, damit es möglichst lange in gutem Zustand bleibt? Viele Menschen heutzutage haben es immer eilig, sind ständig gehetzt und verlieren dadurch im Endeffekt viel Zeit, weil sie entstandene Fehler wieder korrigieren müssen.
Darum, wenn Du es eilig hast, dann gehe langsam. Wie das funktionieren kann, dabei hilft dieser Tipp von Professor Bankhofer, um im
hektischen Alltag abschalten zu können und zu sich selbst zu finden.
Zur Ruhe kommen mit simpler Meditation
Mit „simple Meditation“, einer Methode, die Wissenschaftler der amerikanischen Harvard Universität empfehlen, läuft die Entspannung über die Konzentration auf die vielen kleinen Dinge des Lebens, die wir höchstens nebenher oder gar nicht mehr beachten. Wichtig ist: die „simple Meditation“ bewusst einleiten.
Denn:
Stress erfasst uns automatisch und die notwendige Entspannung um dem entgegenzuwirken muss gezielt herbeigeführt werden. So geht die Übung: Setze Dich an einen Tisch. Nimm ein Orange zur Hand, eine Mandarine oder auch einen Apfel. Mache Dir diese Frucht zum Mittelpunkt Deines Lebens. Atme den Geruch ein. Taste sie ab.
Denke darüber nach, woher diese Frucht kommt, welche wertvollen Inhaltsstoffe sie liefert. Dann schälst Du sie langsam und isst sie Stück für Stück, ganz konzentriert. Ein einfacher Essvorgang wird so zu einer wertvollen Entspannungsübung, die im größten Stress wieder neue Vitalität gibt.
Ein weiterer schöner Nebeneffekt, der beim
Abnehmen oder auch beim Halten der schlanken Figur hilft: Man gewöhnt sich das gedankenlose In-Sich-Hineinstopfen und Herunter-Schlingen ab. Denn wer
langsam isst und genießt, bei dem stellt sich schneller ein Sättigungseffekt ein.
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Autor:
Susanne Wendel verfasst am 26.01.2010 11:07
Susanne ist Oecotrophologin und Food-Expertin aus Leidenschaft, die weiß, wovon sie spricht. Sie ist gefragte Referentin, Trainerin und Moderatorin, wenn es um Experten-Know-How zum Thema Ernährung geht. Mehr unter www.foodtrainer.de.