Selbstbräuner statt Solarium
Die Fragen aller Fragen: Nehme ich einen Selbstbräuner oder gehe ich ins Solarium. Beide Wege, sowohl Selbstbräuner als auch Solarium, haben ihre Vor- und Nachteile. Allerdings haben beide Maßnahmen eines gemeinsam, sie schaden unserer Haut. In erster Linie, weil sie künstlichen Ursprungs sind. Allerdings ist das gesundheitliche Risiko bei einem Selbstbräuner wesentlich geringer einzuschätzen.
Die Nachteile, die beim
Bräunen durch einen Selbstbräuner entstehen, sind eher der Rubrik „unangenehm“ unterzuordnen. Neben der klassischen Streifen- und Fleckenbildung, können zum Beispiel Textilien in Mitleidenschaft gezogen werden, da Selbstbräuner relativ leicht auf Kleidungsstücke abfärben. Außerdem übernehmen Selbstbräuner nicht die Funktion einer Sonnencreme – sie schützen deshalb nicht vor UV-Licht, wie es von vielen fälschlicherweise angenommen wird.
Selbstbräuner sind gesünder als Sonnenstrahlen und Solarium
Allerdings sind Selbstbräuner im Vergleich zu einem Solarium deutlich harmloser, was die eigene Gesundheit betrifft. Denn in einem Solarium ist unser Haut künstlichen UV-Strahlen ausgesetzt und damit einem gesundheitlichen Risiko. Denn UV-Strahlen haben die Eigenschaft, auch in unterste Hautschichten vorzustoßen. Faltenbildung,
Bindegewebsschwäche und Tränensäcke können Folge eines übertriebenen Solarium-Konsums sein.
Was aber besonders gesundheitlich noch viel schwerer wiegt, ist die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken. Permanente Besuche in einem Solarium gelten als potentieller Risikofaktor für Hautkrebs. Besonders gefährdet sind hellere Hauttypen und Menschen mit einer hohen Zahl an Pigmentflecken. Pigmentflecken bilden in den meisten Fällen den Nährboden für die heimtückische Krankheit.
Ein oft unterschätzte Wirkung ist die psychische Abhängigkeit von Solarium-Besuchern. Betroffene sprechen von Entzugserscheinungen, wenn sie einige Tage ohne künstliche Sonne auskommen müssen. Ein Teufelskreis. Denn ähnlich wie bei anderen Suchterkrankungen, können auch hier Gewöhnungseffekte des Körpers eintreten.
Das Problem: Man muss immer mehr Sonne tanken, um das gleiche subjektive Wohlbefinden zu erzielen. Aber wie mit vielen Dingen kann man die Nachteile und Risiken sowohl beim Selbstbräuner als auch beim Solarium reduzieren, in dem man eine ausgewogene Balance findet, was die Intensität angeht. Natürlich gibt es kein Patentrezept was den Umgang mit Selbstbräunern und Solarium angeht, da jeder Mensch anders auf diverse Einflüsse reagiert.
Aber so kann man zum Beispiel bei einem Selbstbräuner einiges dafür tun, dass die ungeliebten Flecken und Streifen ausbleiben. So sollten vor dem eigentlichen Auftragen der Creme, die Haut einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Ziel ist es, durch entsprechende Maßnahmen, eine glatte Haut zu erzeugen. Nur eine relativ glatte Hautoberfläche bewirkt eine gleichmäßige und natürlich anmutende Bräunung. Nicht anders verhält es sich beim Solarium. Die Besuche sollten hinsichtlich ihrer Frequenz und Intensität vom jeweiligen Hauttyp abhängig gemacht werden.
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