Winter-Blues adé: 5 Tipps
Gerade in der dunklen Jahreszeit sind viele Menschen melancholisch. Der Winter-Blues kann sich leicht zu einer ausgewachsenen Depression entwickeln. Hier 5 Tipps gegen das Wintertief.
Hier ein paar
Tipps, um den Winter-Blues zu vertreiben. Das feucht-kalte Grau vor der Haustür, die Büroarbeit unter Neonlicht, der ewig dunkle Tagesablauf ohne Sonne und Wärme kann uns ganz schön auf die Stimmung schlagen.
Bei sensiblen Menschen kann es sogar zu einer ausgewachsenen
Depression kommen, die einen regelrecht aus der Bahn wirft.
Um das zu verhindern oder den Winter Blues mit guter Laune zu besiegen, haben wir fünf Stimmungsaufheller für die Zeit zwischen November und April zusammengestellt:
1) Lichttherapie
In Finnland hat man weitaus größere Probleme mit der Dunkelheit im Winter: In Nordfinnland geht die Sonne an 51 Tagen überhaupt nicht mehr auf und in Südfinnland wird es manchmal nur sechs Stunden am Tag hell.
Die Finnen umgeben sich deshalb in Büro und zu Hause mit künstlichem Tageslicht als Sonnenersatz. Das sollte man hierzulande auch versuchen. Eine Lichttherapie kann bei trüber Stimmung Wunder wirken.
Bei der Lichttherapie schaut der Patient täglich aus mindestens einem Meter Abstand für etwa 20 bis 60 Minuten in eine Tageslichtlampe. Am besten direkt nach dem Aufstehen. Tageslichtlampen werden auch in der Fotografie eingesetzt. Das sind Lampen, die etwa so hell sind wie Blitzlicht, aber dauerhaft scheinen und so auch nicht unangenehm sind. Die Farbtemperatur, die Einheit der Helligkeit, beträgt bei Tageslicht circa 5.500 Kelvin.
Die Tageslichtlampe regt zwar nicht die Bildung von Vitamin D im Körper an, aber sie hemmt das Schlafhormon Melatonin, welches uns müde und schlapp macht. Bei ausreichend Tageslicht im Winter wird das Melatonin über den Tag gebannt. Das macht wach und hebt die Laune.
Alternativ: Ein kurzer Solariumbesuch pro Woche
Auch ein Besuch im Solarium kann die Stimmung aufhellen, weil unter der Sonnenbank die Vitamin D Produktion angeregt wird. Damit unter der Haut Vitamin D produziert werden kann, braucht der Körper kurzwellige UV-B Strahlen und die sind auch unter Solarium-Bänken „erhältlich“.
Aber Vorsicht: Man sollte sich dabei gut beraten lassen und lieber etwas mehr Geld ausgeben. Zu viel UV-Strahlung, durch eine zu lange Bräunungsdauer oder zu starke Strahler, kann der Haut nachhaltig schaden. Einmal pro Woche für sieben bis zehn Minuten reichen vollkommen aus.
2) Fisch, Fisch, Fisch
Der menschliche Körper braucht Vitamin D, kann es aber nur unter bestimmten Voraussetzungen bilden. Leider produzieren und speichern Pflanzen und andere Wirbeltiere nicht so viel Vitamin D, wie wir Menschen brauchen. Über die Ernährung ist es deshalb auch schwierig an Vitamin D zu kommen. Aber zum
Glück gibt es die Meeresbewohner.
Die
fetten Fische: Hering, Sprotte, Sardine und Sardelle, Heilbutt, Lachs, Makrele, Thunfisch, Aal und Karpfen liefern, wie auch Pilze, Eier und Milchprodukte, in begrenztem Maße Vitamin D. Im Winter sollte man also noch öfter zum gesunden Fisch greifen. Die darin enthaltenen
Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls gut für die Figur und das Herz-Kreislauf-System.
Wer seinen Vitamin D Haushalt durch Spaziergänge an der frischen Luft in der Mittagszeit und das Essen von Fisch nicht decken kann, der sollte im Winter auf Supplemente, also Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D, zurückgreifen. Die erhält man in Drogerien oder Apotheken.
Wer es natürlich mag, kann täglich einen Löffel Lebertran (auch als Kapseln in der Apotheke erhältlich) einnehmen. Das ist aber wirklich nur etwas für Menschen mit starken Geschmacksnerven.
4) Spaziergänge & Sport im Freien
Auch wenn es draußen ungemütlich ist. Bewegung an der frischen Luft verbraucht nicht nur ein paar
Kalorien, es bringt zudem den gesamten Stoffwechsel in Schwung. Ein gut funktionierender Stoffwechsel sorgt auch für eine gute Stimmung. Bei Bewegung und Sport werden Glückshormone ausgeschüttet, 100 Mal mehr als beim Essen von
Schokolade. Und die Glückshormone machen uns munter und sorgen für gute Laune. Also raus aus dem Sofa-Winterschlaf.
5) Entspannung & Wärme
An Wärme fehlt es uns im Winter eigentlich nicht. Aber mal ehrlich, Heizungsluft und Ofenhitze sind nicht dasselbe wie richtige Sonnenwärme. Eine Wärmetherapie gibt uns das Sommerfeeling zurück, stärkt die Abwehrkräfte und schubst den müden
Stoffwechsel an.
Wärmetherapie kann entweder ein ausgiebiges Dampfbad sein oder ein Saunabesuch. Auch ein heißes Bad eignet sich als Wärmespender. Versetzt man das Wasser dann noch mit frischen Blumendüften, fühlt man sich gleich ein wenig wie im Tropenparadies. Wichtig ist: Die Umgebungswärme muss höher sein als die Körperwärme von 37°C.
Wer sich etwas Exklusives gönnen will, geht in einen Wellness-Salon und lässt sich mit einer „Hot Stone“ Massage verwöhnen. Dabei werden heiße Steine an bestimmten Punkten auf dem Körper platziert – eine wärmende Akupressur sozusagen.
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Autor:
Katarina verfasst am 04.02.2009 12:17
Katarina liebt das Tauchen. Wenn Sie nicht gerade unter Wasser ist, tanzt sie. Seit Jahren schwingt sie beim Standard/Latein regelmäßig das Tanzbein. Neu ist ihre Garten-Leidenschaft: pflanzen und buddeln mit vollem Körpereinsatz.