Kalorien – Zahlenspiel gegen Übergewicht


Kalorien, ein Wort, das uns ständig begegnet: im Supermarkt, auf dem Laufband im Fitnessstudio, selbst auf Arbeit sind Kalorien fester Bestandteil unserer zwischenmenschlichen Kommunikation.


Es scheint immer einen Kollegen zu geben, der sich gerade im Nahkampf mit den ungeliebten Kilos befindet und die Inhaltsangaben von Lebensmitteln in und auswendig kennt. Aber was sind Kalorien eigentlich? Kalorien sind Energiewerte von Nahrungsmitteln. Wie jetzt, Lebensmittel besitzen Energie und erzeugen womöglich Strom ähnlich wie ein Batterie?

Eine Kalorie gibt die Wärmemenge an, die benötigt wird, um ein Gramm Wasser um ein Grad zu erwärmen, also die spezifische Wärmekapazität von Wasser. Bei einem Lebensmittel geben Kalorien den Brennwert des Selbigen an.

Grundsätzlich wird dem menschlichen Körper mit einem Lebensmittel eine bestimmte Energiemenge zugeführt, die von Lebensmittel zu Lebensmittel variiert – auch die Inhaltsstoffe und deren Zusammensetzung bestimmen maßgeblich die Kalorien-Zahl.

 

Lebensmittel und deren Kalorien


Zum Beispiel steuert ein Gramm Fett neun Kalorien bei. Und die Rechnung ist denkbar einfach: Wenn der Körper mehr Energie durch Nahrungsmittel aufnimmt, als er durch Bewegung oder andere Aktivitäten wieder verbrennt, legt er sich Reserven an.

Viele Menschen mutieren dann während eines Sport- und Ernährungsplanes zu regelrechten Zahlen-Jongleuren und verwenden mit dem Zusammenrechnen von Kalorien mehr Zeit als mit dem eigentlichen Training.

Eine wichtige Informationsquelle beim täglichen Umgang mit Kalorien sind natürlich die Angaben auf den Verpackungen der Lebensmittel – die müssen stimmen. Wenn sie das nicht tun, rückt das Ziel einer Gewichtsreduzierung in weite Ferne. Unabhängige Studien haben besonders bei Fertiggerichten ergeben, dass die untersuchten Energiegehalte oft mit denen auf der Verpackung ausgewiesenen Angaben nicht übereinstimmen.

Aber nicht nur die Zahlenwerte auf den Verpackungen halten oftmals nicht das was sie versprechen auch sonst werden Verbraucher mit Worten und Hinweisen oftmals hinter das Licht geführt. Der Hinweis „hausgemacht“, der nicht geschützt ist, bedeutet zum Beispiel nicht, dass er Mutters Rezeptbuch entspringt, sondern dass er aus dem Haus eines Lebensmittelkonzerns stammt.

Bei der „extra Portion Milch“ handelt es sich nicht um mehr Milch in der flüssigen Form, sondern um das gleichnamige Pulver. Und bei Bezeichnungen mit der Endung frei sollten Sie besonders hellhörig werden. Frei bedeutet nicht, dass es diese Inhaltsstoffen nicht gibt, vielmehr nur in bestimmten Mengen. Bei der Aufschrift zuckerfrei, darf das zuckerfreie Produkt 0,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm enthalten.

Du siehst, um erfolgreich abzunehmen, braucht man nicht nur einen starken Willen, sondern auch noch gute Augen beziehungsweise eine gewisse Portion Skepsis.

 

Im Forum: Kalorien? Kohlenhydrate? Fett? Womit abnehmen???


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