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Goji Beeren

Neuer Trend in der Riege der Super-Früchte sind die asiatischen Goji Beeren. Obwohl sie nicht wirklich neu sind. Denn die Goji Beeren werden bereits seit über 6.000 Jahren von Tibetern und Chinesen zur Erhaltung der Lebergesundheit, zur Stärkung von Knochen und Immunsystem sowie der Augengesundheit (Makula Degeneration) gegessen.

Zudem sollen Goji Beeren bei der Senkung des Cholesterinspiegels unterstützend wirken.

Gesamtbewertung

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Wirkung/schneller Erfolg

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kein Hungergefühl

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Einfach durchzuhalten

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Einfach zu verstehen

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wenig Einschränkungen

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zum Auswärtsessen geeignet

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gesundheitlich bedenklich

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Inhalt des Diätprofils

  1. Wirkungsweise
  2. Expertenfazit

Wirkungsweise

Die Goji Beeren können frisch, gekocht oder getrocknet verzehrt werden. Bei uns sind sie meist als getrocknete Beeren, Nahrungsergänzungsmittel (Pulver), Zutaten in Müsli, Schokolade oder Energie-Riegeln, oder als Saft erhältlich. Zu kaufen gibt es sie in vielen Online Shops sowie in Bioläden und Reformhäusern. Die gesunden Beeen lassen sich auch in leckeren Goji Beeren Rezepten verarbeiten.

Goji Beeren sind reich an Antioxidantien und treten wegen ihrer gesundheitlichen Vorteile den Siegeszug von Asien in den Westen an. Bei uns sind sie auch bekannt als Bocksdorn. Der lateinische Name ist Lycium barbarum. Ähnliche Aufmerksamkeit wie die Goji Beeren erhielten in letzter Zeit auch die Acai Beeren und Hoodia.

Besonders viele gesunde Inhaltsstoffe stecken in den getrockneten Früchten (man kommt in den Genuss der gesundheitlichen Vorteile der ganzen Frucht) oder im Direktsaft. Nahrungsergänzungsmittel und Mischsäfte, enthalten dagegen geringere Konzentrationen der Beeren und sind teilweise mit Zucker oder anderen Zusätze versetzt. Das gleiche gilt, wenn man die getrockneten Goji Beeren mit heißem Wasser zu einem Tee aufgießt – für den Geschmack häufig in Kombination mit einem Grünen Tee.

Wer einen Garten hat, kann sich auch einen sommergrünen Goji-Strauch pflanzen und dann, mit etwas Geduld und Glück, selber Beeren ernten. Die getrockneten kleinen roten Früchte erinnern von Größe und Konsistenz etwas an Rosinen. Sie schmecken süßlich mit einem leicht lakritzigen, sehr intensiven Geschmack.

Neben den Antioxidantien enthalten die Goji Beeren auch sehr viel Vitamin C sowie B-Vitamine. Des Weiteren sind sie reich an Polysacchariden, Aminosäuren und Spurenelementen.

Expertenfazit

In Asien seit Jahrtausenden gegessen, sind die Goji Beeren bei uns relativ neu. Es gibt zwar kaum wissenschaftliche Studien zu ihrer gesundheitlichen Wirkung, aber ihr hoher Anteil an Antioxidantien, Vitaminen und Spurenelementen macht sie zur wertvollen Ergänzung der Vitalstoffzufuhr.

Die Goji Beeren lassen sich einfach in den Ernährungsplan einbauen. Zum Beispiel als getrocknete Früchte im Müsli oder im Joghurt oder einfach so zum zwischendurch Knabbern. Und natürlich als Getränke in Form von Tee oder Saft.

Weil Goji Beeren auch Kalorien haben, etwa 343 Kalorien pro 100 Gramm bei getrockneten Goji Beeren, sollten sie, ebenso wie andere Trockenfrüchte, nur in Maßen gegessen werden und in der täglichen Kalorienbilanz berücksichtigt werden. Ein Esslöffel (circa 6 Gramm) über den Müsli oder Joghurt gestreut, liefert circa 21 Kilokalorien. Wie bei allen Früchten ist die ganze Frucht immer besser als Saft, Tee oder Nahrungsergänzungsextrakte. Denn bei der Verarbeitung können wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen.

Häufig bewerben Hersteller die „neuen“ Wunderfrüchte oder Superfruits mit dubiosen Aussagen über die Wirkung. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen: Goji Beeren sind gesund, aber es gibt zum Beispiel keinen nachgewiesenen Zusammenhang mit einem Gewichtsverlust und auch von anderen übertriebenen Gesundheitsaussagen sollte man sich nicht in die Irre führen lassen. Goji Beeren sind keine Wunderfrüchte, sondern nur eine Obstsorte unter vielen Anderen die gut für unsere Gesundheit sind.

Wie immer gilt: Maß halten, ausgewogen und vielfältig essen. Dass heißt zum Beispiel an einem Morgen Goji Beeren kombiniert mit einem geriebenen Apfel zum Müsli, am nächsten Morgen Erdbeeren und dann wieder Birnen, Heidelbeeren oder Brombeeren. Durch die Abwechslung profitiert unser Körper am Meisten von der Vielfalt der gesundheitsfördernden Antioxidantien und wir essen uns eine bestimmte Obstsorte auch nicht gleich „über“.