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Grundumsatz versus Leistungsumsatz

Grundumsatz und Leistungsumsatz bestimmen den Energiebedarf bzw. Kalorienbedarf des Menschen. Beide drücken die Energiemenge (Kalorien) aus, die nötig ist, um bestimme Leistungen des Körpers zu realisieren.


Im Allgemeinen wird mit dem Grundumsatz die Menge an Energie zusammengefasst, die der Organismus zur Aufrechterhaltung seiner grundlegenden Körperfunktionen benötigt. Der Grundumsatz findet in der Regel unter idealtypischen Bedingungen in völliger Ruhe statt, was ja praktisch nicht möglich ist.

kalorien-verbrauch-holz-maennchen|pixelio.de/hofschlaeger|www.pixelio.de/details.php?image_id=146639Auch die Umgebungstemperatur sollte im durchschnittlichen Bereich liegen. Bei größeren Temperaturabweichungen müsste der Körper Energie aufbringen, die über den Grundumsatz hinausgehen. Alles was den Grundumsatz überschreitet, wird dann dem Leistungsumsatz des Körpers zugeordnet. Tätigkeiten wie Muskelarbeit, Wärmeregulation oder die Verdauungsprozesse erhöhen den Leistungsumsatz und steigern so den Energiebedarf des Körpers.

Dieser Leistungsumsatz wird in der Regel in Kalorien angegeben. Es gibt bestimmte Statistiken und Referenzmodelle, an denen sowohl der Grundumsatz als auch der Leistungsumsatz abzulesen sind. Alter, Geschlecht, und Körpergewicht sind die Kernfaktoren, welche die Ergebnisse beeinflussen.

 

Kalorienbedarf von Alter, Geschlecht und Aktivität beeinflusst

So hat ein 25 Jahre alter Mann mit einem Gewicht von 75 Kilogramm einen Umsatz von 1850 Kalorien. Eine gleichaltrige Frau mit einem Gewicht von 60 Kilogramm hingegen erreicht beim Grundumsatz nur 1350 Kalorien. Allerdings variieren die Werte sowohl beim Grundumsatz als auch beim Leistungsumsatz von Person zu Person.

Körperbau, das Verhältnis von Fett und Muskeln, aber auch Krankheiten können trotz gleicher Ausgangsvoraussetzungen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Mitunter kann der Energiebedarf bei dem Einzelnen dann völlig anders ausfallen. Besonders der Leistungsumsatz ist eine schwer zu kalkulierende Größe, wenn man beispielsweise einen Diätplan aufstellen möchte, in dessen Zentrum das Management der Kalorien steht.

Denn ein Tag ist lang und schon kleinste Aktivitäten erhöhen den Leistungsumsatz. Viele meinen,sie müssten schweißtreibenden Sport über sich ergehen lassen, um schlank zu werden. Dabei können kleine Veränderungen schon die Energiebilanz zu unserem Gunsten verbessern.

Der Aufzug zum Büro oder zur eigenen Wohnung ist ab sofort tabu – man glaubt es nicht wie viele Kalorien über den Monat gesehen, dabei verbrannt werden. Schöner Nebeneffekt: Treppen steigen macht unseren Po knackig. Eine weitere effektive Maßnahme ist der Verzicht auf unser geliebtes Auto – nämlich dann, wenn sich Alternativen anbieten.

Der Weg zum Bäcker oder zum nächsten Briefkasten werden in Zukunft zu Fuß oder mit unserem Drahtesel absolviert. Nicht nur unser Fahrrad erfreut sich an der neuerlichen Luftveränderung, auch unser Leistungsumsatz wird sich über zusätzliche Kalorien nicht beschweren.