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Guter Schlaf macht schlank

Abnehmen im Schlaf wäre zu einfach! Aber wer Stress und Hektik über Nacht aber nicht hinter sich lassen kann, der hat es schwerer schlank zu werden. Ein ausgiebiger Schlaf macht fit. Wir können uns am nächsten Tag besser konzentrieren und sind einfach energiegeladener.

Wer ruhig und ausreichend schläft, als gesund gelten 6-8 Stunden Schlaf pro Nacht, der ist meist auch vitaler und schlanker. Eine Studie der Universität von Chicago fand heraus, dass frühes Zubettgehen vor Heißhunger schützt. Demnach nehmen 8-Stunden-Schläfer im Durchschnitt weniger Kalorien zu sich als 5-Stunden-Schläfer. Grund dafür könnte das Hormon Leptin sein. Dieses Hormon hemmt den Appetit und wird bei mehr Schlaf auch in höherer Menge ausgeschüttet. Andererseits wird bei wenig Schlaf mehr Ghrelin, ein appetitanregendes Hormon, ausgeschüttet.

Frau macht Dehnübungen am Morgen

©iStock/ArthurHidden

Was können wir nun während einer Diät tun, um besser zu schlafen und damit auch gesünder abzunehmen?

1) Bewegung

Dabei ist egal was Du tust, Hauptsache Du tust etwas. Am besten wirkt sich Bewegung an der frischen Luft auf den Körper aus. Wer in der Nacht nicht einschlafen kann und lang grübelt, sollte sich mit Sport „ermüden“. Nichts ist erholsamer als ein Schlaf nach körperlicher Belastung. Stress und Nachdenken haben dann keinen Platz mehr im Bett.

2) Kein spätes Abendessen

Wenn Du am Abend Deine Hauptmahlzeit einnimmst, dann solltest Du darauf achten, dass Du diese nicht kurz vor dem Schlafengehen isst. Der Körper ist sonst noch zu sehr mit der Verdauung beschäftigt und hält den ganzen Körper über Nacht auf Trab. Dein Kopf findet dann keine Ruhe und der Schlaf wird unruhig. Experten empfehlen, die letzte große Mahlzeit mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Einschlafen zu essen.

3) Entspannung

Bewusstes Entspannen kommt bei den Meisten leider zu kurz. Viele glauben, dass sie gar keine Entspannung brauchen und ihnen lesen oder fernsehen als Zerstreuung am Abend reichen. Bewusstes Entspannen zeichnet sich aber dadurch aus, dass es auch ohne Hilfsmittel (Fernsehen, Musik) auskommt.

Man besinnt sich nur auf sich selbst: Meditation, Yoga, ein Saunabesuch allein, ein Vollbad, eine Massage oder ein langer Spaziergang – ohne Musik, ohne Fernsehen und ohne Begleitung. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen löst viele Fragen und löst auch manches Problem. Entspannung trägt so zu einem besseren Schlaf bei.

4) Kein Alkohol, Koffein, Nikotin

Du wachst nachts öfter auf und weißt nicht warum? Alkohol, Nikotin und Koffein haben keine Schlaf fördernde Wirkung. Ganz im Gegenteil: Alkohol sorgt für einen kleinen Entzug in der Nacht und dieser weckt uns auf. Wer am Abend gern ein bis zwei Gläser Wein trinkt, der sollte das einige Stunden vor dem Zubettgehen tun, sonst stört der Wein den Schlaf.

Auch Nikotin ist, wenn viele auch meinen es beruhige die Nerven, zu später Stunde und auch sonst nur eine Belastung für den Körper. Kaffee als Wachmacher sowieso. Lieber einen heißen Tee vor dem Schlafengehen trinken, am besten mit: Baldrian, Melisse, Hopfen, Passionsblume oder Johanniskraut.

5) Warme Dusche oder Vollbad

Gerade im Winter ist eine heiße Dusche oder ein Bad höchst entspannend. Es macht müde, denn die Wärme deutet dem Körper an: »Deine Körpertemperatur ist in Ordnung, Du kannst jetzt schlafen und unterkühlst über Nacht nicht.«

Viele können nicht einschlafen, weil sie kalte Füße haben. Der Körper hemmt den frierenden Körper beim Einschlafen. Das ist ein Schutzmechanismus. Der Körper senkt beim Schlafen die Körpertemperatur und braucht genug Wärme „vorrätig“ um die Nacht zu überstehen. Eine Wärmflasche unter der Decke kann deshalb auf einen erholsamen Schlaf Wunder wirken.

Autor: mie

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