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Heilfasten im Sommer

Heilfasten ist der bewusste Verzicht auf Nahrung. Ziel des Heilfasten ist es , den Körper zu entschlacken, zu entgiften und zur Regeneration anzuregen. Heilfasten wird insbesondere dazu genutzt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu mobilisieren. So gibt es verschiedene Studien die beweisen konnten, dass der Körper gerade in Notsituationen ungeahnte Kräfte entwickeln kann.

Nicht wenige Menschen schwören zum Beispiel bei einer Erkältung auf die Methode des Nahrungsverzichtes – dadurch soll der Heilungsprozess beschleunigt und diverse Erkältungssymptome gelindert werden. Wissenschaftlich konnten die positiven Auswirkungen beim Heilfasten allerdings noch nicht genügend untermauert werden. Allerdings kann das Heilfasten eine höchst interessante Erfahrung für Körper und Geist sein.

Heilfasten nur unter ärztlicher Aufsicht

Einzige Voraussetzung: Das Heilfasten sollte unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Viele unterschätzen die körperlichen Veränderungen und Entbehrungen beim Heilfasten. Der Körper interpretiert den Nahrungsverzicht als Notlage und schaltet entsprechend auf Notstrom um. Der Stoffwechsel fährt seine Aktivitäten runter und agiert auf einem anderen Level. Das führt zu dem viel beschriebenen Glücksgefühl, das bei Patienten nach drei bis vier Tagen einsetzt.

Grund ist die vermehrte Seretonin-Ausschüttung des Körpers. Serotonin ist ein hormoneller Botenstoff, der im zentralen Nervensystem ein Stimmungshoch auslösen kann. Viele Teilnehmer beim Heilfasten berichten sogar von Erfahrungen, die über ein allgemeines Glücksgefühl hinaus gehen. „Ich fühle mich, als wenn ich Bäume aussreissen könnte“ – diese Äußerungen sind nicht ungewöhnlich, wenn man Teilnehmer beim Heilfasten bittet, ihre Gefühle zu beschreiben.

Fakt ist: Heilfasten kann einen regelrechten Energieschub auslösen und dadurch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhöhen. Wie schon erwähnt, wird dieser Zustand erst nach ein paar Tagen erreicht. Bis dahin wird man von Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit heimgesucht. Heilfasten soll laut ihren Befürwortern zahlreiche positive Effekte nach sich ziehen. So wird insbesondere der Magen- und Darmtrakt entlastet und der Blutdruck gesenkt.

Viele Menschen nutzen das Heilfasten auch um abzunehmen. Allerdings sollte man sich dabei keinen falschen Illusionen hingeben – denn nach dem Heilfasten fällt man oft wieder in seine alten Essgewohnheiten zurück. Eine mögliche Folge ist der ungeliebte JoJo-Effekt, der dann leichtes Spiel hat. Wenn man also das Heilfasten nutzen möchte, um abzunehmen, sollten man an das Danach denken und einen möglichen Plan schon in der Hand halten.

Tatsächlich zapft der Organismus beim Heilfasten seine Körperreserven an, da er weiterhin Energie braucht. Da ihm diese nicht über die Nahrung zugeführt wird, muss er sich bei den Fettdepots bedienen. Das führt natürlich in der Regel zu einer spürbaren Gewichtsreduzierung.