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Heilfasten mit Xenia Prinzessin von Sachsen

Projekt Paradies – Vier Promis beim Heilfasten. Die taff-Serie auf ProSieben lief vergangene Woche und wir trafen Xenia Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen zu einem Interview nach dem Heilfasten.

Xenia Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen war eine der vier Promis, die auf der karibischen Insel St. Lucia dem Heilfasten nachgingen. Ebenfalls dabei: Schauspielerin Michaela Schaffrath, Moderator und Restaurantbesitzer Peer Kusmagk und Pro7 Galileo-Extrem-Reporterin Funda Vanroy.

Alle vier Promis durften fünf Tage in einem der schönsten Urlaubsparadiese dieser Erde verbringen. Nur einen Haken hatte die Sache: Es gab keine feste Nahrung, nur Tee und Wasser. Wie schwer einem das fällt und was einem beim Heilfasten so alles dazwischen kommen kann, erzählt uns Xenia:

abnehmen.net: Wie kam es dazu, dass Du beim Pro7 Projekt Paradies – Vier Promis beim Heilfasten mitgemacht hast?

Ich wurde gefragt und es hörte sich sehr gut an. Ausprobieren sollte man ja alles mal, dachte ich mir. Ich habe über das Heilfasten und Entgiften nur Positives gehört und dachte mir, dass das nach all den Jahren auch mal nötig war. Aber ehrlich: Das Urlaubsparadies St. Lucia hat schon gelockt. In Gelsenkirchen hätte ich das bestimmt nicht gern gemacht.

abnehmen.net: Wie war Deine persönliche, mentale und körperliche Vorbereitung auf das Heilfasten im Urlaubsparadies?

Eigentlich habe ich mich gar nicht vorbereitet, aber ich hätte es mal lieber tun sollen. Stattdessen habe ich noch im Flieger an meinen aktuellen Projekten gearbeitet und hatte bis zur Ankunft in der Karibik noch Stress. Man merkt dann schnell, dass man sich mit Meditation und innerer Willenskraft besser hätte vorbereiten können. Man muss so ein Fastenprogramm vorab auch wirklich wollen. Die Willenskraft zählt da sehr viel.

abnehmen.net: Hast Du noch mal richtig „rein gehauen“, eine Henkersmahlzeit genossen vor der Heilfasten-Woche?

Klar, ich hau eigentlich immer rein und bin öfter bei McDonalds. Schnitzel mit Pommes esse ich zu gern! Auch im Flieger gab es noch mal ein 5-Gänge Menü. Mein eher ungesundes Essverhalten war einer der Gründe, warum ich das Heilfasten gemacht habe. Der Arzt stellte bei mir zu hohe Cholesterinwerte fest. Da muss ich etwas daran ändern.

abnehmen.net: Wie waren dann für Dich die ersten beiden Tage Heilfasten?

Man kennt es heutzutage ja gar nicht mehr, dieses wirkliche Hungergefühl. Man kennt ja nur noch Appetit. Wenn man wirklich Hunger hat, dann zieht sich der Magen zusammen, man bekommt Magenkrämpfe bis hin zur Übelkeit. Dieses Gefühl war schrecklich. Wobei einem genau dann erst einmal bewusst wird, wie sich viele Menschen auf der Welt fühlen, die wirklich Hunger leiden.

Leider kamen bei mir noch schreckliche Zahnschmerzen dazu: Die Weisheitszähne. Die Hitze, die Schwellungen und die Entzündung waren der Horror. Aufgrund dessen musste ich das Heilfasten auch bereits nach eineinhalb Tagen abbrechen. Ich konnte auch keinerlei Schmerzmittel nehmen, so auf nüchternen Magen. Das war die Hölle. Das einzig Positive daran war, dass ich den Einlauf am 4. Tag verpasst habe.

abnehmen.net: Konntest Du bei diesem Zustand überhaupt noch Sport mitmachen? War es sehr anstrengend?

Ich habe so gut es ging versucht noch mitzuhalten. Wir mussten Joggen, Sit-Ups machen und Liegestütz. Ich geh zwar zweimal die Woche ins Fitness-Studio, aber die Liegestütze fielen mir unglaublich schwer. Die anderen haben mich schon ausgelacht, weil ich mich nicht auf den Armen halten konnte.

abnehmen.net: Was war Dein schwerster Moment in der Heilfasten-Woche, mal abgesehen von Deinem vorzeitigen Abbruch aufgrund der schlimmen Zahnschmerzen?

Die Magenkrämpfe und das flaue Gefühl im Magen waren sehr schlimm. Aber man merkt auch, dass das Entgiften was bringt: Nach zwei Tagen sah meine Haut deutlich schöner aus. Michaela, meine Mitstreiterin, berichtete mir nach dem Heilfasten, dass es das Beste war, was sie je getan hat.

Die Abreise fiel mir auch schwer, wer will schon aus so einem Paradies gehen und das kurz vor Schluss? Außerdem wartete zu Hause gleich die Zahnoperation auf mich und danach noch einmal 2 Wochen „Zwangsfasten“ mit Suppen… Ich habe sozusagen verlängert.

abnehmen.net: Welches Lebensmittel hast Du am meisten vermisst beim Fasten im Paradies und nach der Zahn-OP?

Ich bin, wie gesagt, ein Schnitzel-Fan und das hat mir deshalb auch am meisten gefehlt. Auch Ananas und Kiwi hätte ich gern gegessen. Aber Schnitzel mit Pommes, das war schon hart das nicht zu bekommen.

Aber wie gesagt: Ich muss wegen meines Cholesterins aufpassen und habe aus dem Heilfasten auch viel gelernt. Ich würde es auf jeden Fall noch einmal tun.

abnehmen.net: Danke Dir für das nette Interview Xenia, und für das nächste Mal etwas mehr Glück und weniger Schmerzen!