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High Heels stärken Beckenboden

High Heels helfen dem Liebesleben auf die Sprünge! OK, High Heels sind sicherlich schön anzuschauen und lassen eine Frau auf den ersten Blick auch „scharf“ erscheinen – das sie der Gesundheit förderlich sind, kann man sich allerdings nur schwer vorstellen. Laut einer Gesundheitsstudie kommt das Tragen von High Heels einem Beckenbodentraining gleich – High Heels stärken also den Beckenboden?

Wir wissen, ein Beckenbodentraining vereint eine Reihe von Vorteilen. So ist ein starker Beckenboden zum Beispiel wichtig, um das Verschließen von Darm und Blase zu gewährleisten. Ein gutes Beckenbodentraining bringt aber noch andere Vorteile mit sich und die werden besonders Männer interessieren. Mit einem gut trainierten Beckenboden gelingt es Frauen beim Sex besser den Penis des Partners zu umschließen und diesen dadurch intensiver zu spüren.

Laut diverser Studien haben Frauen, die ein regelmäßiges Beckenbodentraining vollziehen, eine dreimal so große Chance, einen Orgasmus zu bekommen, als Frauen, die das nicht tun. Allerdings ist ein starker Beckenboden in großem Maße von körperlichen und damit genetischen Voraussetzungen abhängig. Um so besser, wenn man die Chance hat, seinen Beckenboden auf einfache Art und Weise einem Beckenbodentraining zu unterziehen.

Vorteile und Nachteile der High Heels

In der Vergangenheit waren High Heels ja besonders von medizinischer Seite stark in Verruf gekommen. Das Thema High Heels verbuchte man unter dem Motto: „Wer schön sein will, muss leiden“. Die größte Gefahr bei High Helles besteht im Umknicken. Da die Absätze meist sieben, ja sogar zehn Zentimeter hoch sein können, kann man bei High Heels von einer großen Gefahr ausgehen. High Heels mit breiteren Absätzen mindern das Risiko – sehen aber im Umkehrschluss nicht mehr so schön aus.

Frau sitzt auf einem weißen Sessel und probiert Schuhe an, vor ihr stehen acht unterschiedliche Paar Schuhe auf einem weißen Teppich.

©istock.com/vitapix

 

Ein weiteres Risiko beim Tragen von High Heels ist die unnatürliche Fussstellung. Diese bewirkt, dass Waden und Oberschenkel ständig überstrapaziert werden. Um das Gleichgewicht zu halten, muss insbesondere der Oberkörper seine natürliche Achse verlassen. Beim regelmäßigen Tragen von High Heels kann das zu muskulären Dysbalancen und Haltungsschäden führen. Auch auf den Füßen lastet ein übermäßiger Druck, welcher die Durchblutung einschränkt. Die Muskeln im Fuß werden so nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Folge: Die Muskeln verkürzen sich und das natürliche Abrollen des Fußes fällt wesentlich schwerer.

Fazit: Das Tragen von High Heels ist ein zusätzliches Beckenbodentraining, dass den Beckenboden kräftigt und der Frau zu einem besseren Liebesleben verhilft. Hoffentlich ist das nicht nur eine Studie, die reine PR-Interessen verfolgt und das angekratzte Gesundheitsimage von High Heels verbessern will – warten wir es ab!