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Hula Hoop Reifen als Sportgerät

Es gibt wohl kaum Jemanden, der den klassischen Hula-Hoop-Reifen nicht kennt – und fast genauso viele haben ihn wahrscheinlich schon einmal um ihre Hüften schwingen lassen. Die stundenlangen Übungsversuche im Kindesalter, mit dem Ziel, den Hula-Hoop-Reifen möglichst lange oben zu halten.


Das war nicht nur schweißtreibender Sport, sondern auch eine Menge Spaß, der vom Hula-Hoop-Reifen ausging. Dabei war der Spaß meist darin begründet, dass man sich an den steifen Bewegungen anderer ergötzte. Manche schienen für dieses Spiel nicht geboren. Ihre krampfhaften Bewegungen ließen den Reifen nur einige Sekunden über der Hüfte tanzen.

Je mehr sie sich anzustrengen schienen, um so eher war das zuckende Schauspiel beendet. Weniger die Kraft ist dafür verantwortlich, dass der Reifen über längere Zeit kreist. Vielmehr sind es Technik und Rhythmusgefühl, die den Profi-Hula-Hooper vom Amateur unterscheiden.

Warum Hula Hoop viel bringt

Die Geschichte vom Hula-Hoop-Reifen ist fast so alt wie die Menschheit selber. Schon die alten Griechen setzten den kreisenden Reifen ein, um beispielsweise die Gesundheit zu erhalten oder um bestimmte Krankheiten zu therapieren.

Lange Zeit schlief der Sportreifen eine Art Dornrösschenschlaf, erst Ende der 50er Jahre erwachte er zu neuer Hochform. Mit dem einsetzenden Boom änderte der Hula-Hoop-Reifen auch sein Aussehen. Griff man nach dem zweiten Weltkrieg auf Alternativen zurück wie die Fahrradfelge oder die eisernen Halteringe von Holzfächern – bestanden die Hula-Hoop-Reifen nun aus Kunststoff.

Das brachte endlich Farbe ist das kreisende Spiel. Aber nicht nur was die Farben angeht, wurde der Sportreifen im Laufe der Zeit immer ausfallender – auch seine Form und Beschaffenheit wurden nach und nach den unterschiedlichen Bedürfnissen angepasst. So gibt es heute Hula-Hoop-Reifen mit Noppen oder mit elektrischen Vibrationen.

Auch die Übungsvielfalt hat eine rasante Entwicklung hinter sich. Die Zeiten, wo der Reifen nur die Hüften von Kindern säumte, sind längst passe. Heute gibt es kaum ein Fitness– oder Sportstudio, dass ohne Hula-Hoop-Reifen auskäme. Längst nutzen ihn auch Abnehmwillige, um schlank zu werden.

Wer denkt, dass die Übungen mit dem Sportreifen nur bloßes „Rumgehüpfe“ sind, sollte sich mal einen Wettkampf der Rhythmischen Sportgymnastik anschauen. Dann wird auch dem Letzten klar, dass die Übungen mit dem Hula-Hoop-Reifen ein hohes Maß an Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit bedürfen. Wer gewissenhaft und kontinuierlich mit dem Reifen trainiert, kann auch davon ausgehen, dass mit der Zeit die Pfunde purzeln.