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Ist Fisch essen ökologisch korrekt?

Zum Schutz vor Herzkreislauferkrankungen und für eine gesunde Ernährung wird empfohlen, mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Fisch zu essen. Doch ist das Essen von viel Fisch ökologisch korrekt und sind Zuchtfische eine gesunde Alternative?


Zum Schutz vor Herzkreislauferkrankungen und für eine gesunde Ernährung wird empfohlen, mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Fisch zu essen. Doch ist das Essen von viel Fisch ökologisch korrekt und sind Zuchtfische eine gesunde Alternative?

Fisch und auch andere Meeresfrüchte liefern wertvolles Eiweiß, lebenswichtige Vitamine und Gesunder
Fisch|flickr.com/thebittenword.com|www.flickr.com/photos/galant/3524130980/Mineralstoffe. Besonders fette Fischsorten wie Lachs oder Makrele sollen bevorzugt werden, weil sie herzgesunde Omega 3 Fettsäuren liefern.

 

Sind Wildfische gesünder als Zuchtfische?

Zuchtfische werden meist mit Fischöl und Fischmehl ernährt, was ihren Fettgehalt konstanter macht. Auch wenn Zuchtfische teilweise mit pflanzlicher Ernährung gefüttert werden, was ihren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren reduzieren kann, so wird dies durch die Ernährung mit fischbasiertem Futter in den letzten Lebenswochen wieder ausgeglichen.

Auch wenn Zuchtfische in der Wahrnehmung vieler Verbraucher weniger gesund sind als wild lebende Fische, in der Realität besteht kein Unterscheid zwischen Wild- und Zuchtfischen. Auch nicht hinsichtlich ihres Anteil an gesunden Omega 3 Fetten.

 

Ist Fisch essen ökologisch nachhaltig?

Werden die derzeitigen Fangpraktiken unverändert fortgesetzt, so werden die Fischbestände in 40 Jahren fast vollständig erschöpft sein. Aus diesem Grund sind Zuchtfische aus Aquakulturen eine wichtige Alternative zur Deckung des Bedarfs an Fisch.

Laut Studien gibt es keine sensorischen Unterschiede zwischen Zucht- und Wildfischen. Zuchtfisch haben zudem eine Menge Vorteile, wie: regelmäßiger Nachschub, gleichbleibender Nährstoffgehalt, strenge Produktionskontrollen, Preisstabilität und Rückverfolgbarkeit.

Jedoch ist auch die Aquakultur nicht frei von Umweltfolgen: Eine Überfischung zur Herstellung von Fischfutter, Gewässerbelastung und Beeinträchtigung der Biodiversität durch entwichene Zuchtfische sind nicht zu unterschätzen. Eine Lösung dafür sind strengere Auflagen und Optimierungen bei Zuchtfischen, vor allem für die Sicherstellung eines Tierschutzniveaus, so dass Zuchtfische ähnlich artgerecht wie „natürliche“ Wildfische leben können.