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Joggen braucht Geduld

Erfahrene Läufer kennen es oder warten immer noch darauf: Das “Runners High”. Das ist ein Glücksgefühl, das man beim Laufen erreicht, wenn man denkt, man könnte ewig so weiterlaufen und alles leicht und unbeschwert wird. Doch auch Einsteiger und Freizeit-Jogger können beim Laufen glücklicher werden.


Manche Läufer und Athleten erreichen selbst nach jahrelanger Lauferfahrung nicht das beschworene Runners High. Manche zweifeln sogar an der Existenz. Wahr aber ist: Beim Joggen und Laufen schüttet unser Körper Glückshormone aus. Nur dafür muss man beim Training etwas Geduld mitbringen.

Da werden jetzt einige aufschreien “Also ich hab’s ja probiert und hab alles gespürt nur kein Glück”. Da mögt ihr Recht haben, denn das Glücklichsein kommt nicht an der nächsten Straßenecke und schon gar nicht bei der ersten Runde Joggen. Der Körper stellt sich zuerst auf die ungewohnte Belastung ein. Die erste Jogging-Tour ist für niemanden ein Genuss. Der Körper quält sich mit Sauerstoffunterversorgung, die Beine schmerzen und man findet den richtigen Schritt-Rhythmus nicht.

Erst wenn sich ein Trainingseffekt einstellt, schüttet der Körper auch Glückshormone aus. Und ein Trainingseffekt wird eben erst erzielt, wenn man regelmäßig seine Runden dreht und sich langsam aber kontinuierlich steigert.

Erfahrt hier, wie ihr das Lauftraining startet.

Glücksgefühle beim Joggen

Lauftherapeuten, die mit Laufen auch Depressionen und Süchte behandeln, sprechen davon, dass man etwa 20 Dauerläufe braucht, um den eigenen Fortschritt deutlich wahrzunehmen. Man fühlt sich fitter und der Körper belohnt sich selbst regelmäßig mit Endorphinen (Opioide), den körpereigene Glücksgefühlen.

Das “Ich hab’s geschafft” Gefühl macht uns glücklich. Aber nicht nur der Stolz über die geschafften Runden lässt das Joggen zum Genuss werden. Der Körper wird schöner, straffer, man schläft viel besser und kann besser mit Stress umgehen.

Diese positiven Effekte treten ebenfalls erst nach 4-6 Wochen regelmäßigem Lauftraining richtig in Erscheinung. Außerdem steigt der Kalorienverbrauch im Ruhezustand, also auch dann wenn man nicht läuft, allmählich an.

Viele Einsteiger nehmen nach einigen Wochen Training die ersten Kilos ab. Das ist normal, denn am Anfang des Trainings werden Muskeln aufgebaut und der Appetit steigt. Wer abnehmen will und es mit Joggen versucht, sollte unbedingt darauf achten, welche Portionsgrößen gegessen werden. Ein Ernährungsprotokoll ist hier eine gute Hilfe.

Gebt also nicht gleich auf, wenn die ersten Joggingrunden eher eine Qual waren: Es kann nur besser werden und das ist bewiesen!