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Joggen im Winter

Wer nach den Feiertagen abnehmen will erreicht dies sehr effektiv mit Joggen. Im Januar, Februar und März kann es jedoch ganz schön kalt werden. Da solltest Du auf die richtige Ausrüstung achten.


Wichtig beim Joggen im Winter ist die Kleidung und das Zubehör: Alles sollte Atmungsaktiv sein, sonst bist Du trotz Kälte schnell triefend Nass vom Schweiß. Die Kleidung muss Wärme nach außen transportieren können, aber die Kälte muss draußen bleiben. Hier ein paar Tipps für die richtige Ausrüstung. Dann kann das Abnehmen mit Joggen diesen Winter erfolgreich starten:

 

1) Mütze oder Stirnband schützten beim Joggen vor kalten Ohren

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Nicht zu unterschätzen ist die Kopfbedeckung. Viele Läufer lassen die Mütze weg, weil sie diese nicht für wichtig halten. Falsch gedacht! Über unseren Kopf verlieren wir 40-60% unserer Körperwärme.

Beim Laufen im Winter schwitzen wir aber auch da und wenn das schweiznasse Haar auf die kühle Luft trifft, hat eine Erkältung freie Bahn. Denn genauso viel Wärme wie der Körper über den Kopf verliert, nimmt er auch Kälte auf.

Lösung: Eine Mütze oder zumindest ein Fleece-Stirnband sind Pflicht ab 2-3° Celsius. Auf keinen Fall zu Baumwoll- oder Wollmützen greifen. Die sorgen für Hitzestau und mindern nicht nur die Laufleistung:

Zu viel Hitze auf dem Kopf belastet den Kreislauf zu sehr und schützt damit genauso vor Erkältungen wie eine Glatze. Greif lieber zu einer leichten Fleece-Mütze mit einem Nylon-Überzug (wasserabweisend).

 

2) Kopflampe zum Winter- Laufen

Die schützt zwar nicht vor Kälte aber vor anderen Gesundheitsgefahren. Wer im Winter joggt, ist meist im Dunklen oder in der Dämmerung unterwegs. Auf gut beleuchten Straßen ist das nicht weiter schlimm, aber in Parks oder im Wald kann man leicht eine Unebenheit übersehen. Fehltritte dieser Art führen dazu, dass man sich bis in den Spätsommer erst mal ausruhen kann.

3) Schal für die wirklich kalten Jogging-Tage

Ein Schal macht keinen Sinn. Die Jacke und das darunter sollten die Kälte vom Hals abhalten. Ein Schal stört nur beim Rennen und kann deshalb weg gelassen werden.

 

4) Thermo Unterwäsche ist Geschmackssache

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Bei Temperaturen bis zu 0°C reicht den meisten die normale Sport-Unterwäsche. Vorausgesetzt die Kleidung darüber hält die Wärme gut genug.

Sport-Unterwäsche, es gibt auch spezielle Laufunterwäsche, sollte keinen derben Nähte haben, so genannte „Flatlock-Nähte“. Sonst kann die Haut gereizt werden.

Unter dem Gefrierpunkt bietet sich lange Funktionsunterwäsche aus Materialien wie Climayarn, ein Gemisch aus Baumwolle, Polyester oder Polycolon an.

Frauen ziehen diese Thermo-Unterwäsche über den normalen Sport-BH. Für ganz frostige Tage kann man auch Ski-Unterwäsche aus 100% Polyester nehmen.

 

5) Oberbekleidung ist das A und O beim Joggen

Bei warmer Unterwäsche reicht ein atmungsaktives, wärmeisolierendes Longsleeve, also ein T-Shirt mit langen Armen aus leichtem Stoff. Lieber darüber noch eine Jacke und im Zwiebellook los laufen. Das hält die Wärme besser als nur ein dickes Oberteil. Die Oberbekleidung kann je nach persönlichem Tragevorlieben, aus Fleece (bei dünner Unterwäsche) oder aus einem Baumwoll-Polyester-Gemisch mit Polyamid sein.

Baumwolle ist O.K., vorausgesetzt die Jacke darüber sowie die Unterwäsche darunter ist atmungsaktiv. Über das Longsleeve kann bei starkem Wind und Kälte auch eine atmungsaktive, enganliegende Weste gezogen werden. Das schützt die Körpermitte zusätzlich ohne die Armbewegung einzuschränken.

 

6) Hosen

Winter-Laufhose|Diadora|www.amazon.de/gp/product/B000PKCZS0?ie=UTF8&tag=abnenetabneim-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B000PKCZS0
Lauftights, die engen Leggins zum Joggen, gibt es in Winter- und Sommerausführung. Im Winter ist besteht die Hose idealerweise aus einer wärmeisolierenden und einer wasserabweisenden Schicht.

Möglich ist auch die Kombination Lange Unterwäsche und weitere Thermohose, wenn es Dich nicht beim Laufen behindert. Manche Winterhosen sind an den Oberschenkeln und Schienenbeinen mit einer extra Schicht winddichtem Schutzmaterial übernäht. Das schützt zusätzlich vor Wind von vorn.

Achte beim Hosenkauf auf Bezeichnungen wie „Gore-Tex“, „Microfaser“, „water resist“ oder „waterproof“ sowie „windblock“ oder „Clima Tex“.

 

7) Jacke

Es ist wirklich Jacke wie Hose, denn genau wie die Hose für die Beine, ist auch die Jacke für den Oberkörper die letzte Bekleidungsschicht. Sie sollte wasserabweisend (mit kleiner Kapuze), winddicht und atmungsaktiv sein.

 

8) Handschuhe

  Hände und Füße sind, wenn es um die Körpererwärmung geht, immer die letzten die was abbekommen. Deshalb gilt: Bei Minusgraden an Handschuhe denken wenn Du empfindlich bis was kalte Hände angeht, denn Hände in die Taschen gibt’s beim Joggen nicht. Am beste n eignen sich leichte Fleece-Handschuhe oder ein anderes Mikrofaser-Material. Sie saugen den Schweiß gut auf und weisen Wind ab.

 

9) Socken

Fast so wichtig wie die Laufschuhe, sind die Laufsocken. Auch hier sollte das Material nicht Wolle sein, sonst reiben sich die Füße daran und das Ergebnis sind Blasen und Rötungen.

Also lieber zu speziellen Laufsocken aus Baumwolle und Polyester greifen mit Verstärkungen an Knöchel, Ferse und Mittelfußknochen. Mit der richtigen Ausrüstung bist Du für jedes Wetter bereit und kannst auch in winterlicher Landschaft anfangen mit Laufen und Deine Diät unterstützen.