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Käse laktosefrei

Käse ist zwar fettreich, aber auch gesund. Er liefert wichtiges Kalzium und viele Aminosäuren, die für Muskeln, Organe und Nerven nützlich sind. Doch wie profitiert man von den guten Inhaltsstoffen des Käses, wenn man eine Laktoseunverträglichkeit hat?

Nicht nur laktosefreie Produkte, aus denen der Milchzucker im Nachhinein „entfernt“ wurde, können von Menschen mit Laktoseintoleranz gegessen werden. Es gibt auch Käsesorten, die von Natur aus wenig Milchzucker enthalten und auch bei einer Laktoseintoleranz unbesorgt verzehrt werden können.

Bei der Reifung eines Käses wird der Milchzuckeranteil immer geringer. Das heißt: Je älter der Käse, desto weniger Laktose enthält er und desto besser ist er für Menschen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit verträglich. Sorten die lange reifen sind zum Beispiel:

  • Harzer Käse / Handkäse
  • Bergkäse
  • Parmesankäse
  • Pecorino
  • Manchego
  • Allgäuer Emmentaler
  • Diverse Schnittkäsesorten wie Gouda (alt), Tilsiter, Maasdamer, Edame, etc.

Menschen die unter einer Laktoseintoleranz leiden, sollten Lebensmittel bevorzugen, die nicht mehr als 0,2 g Milchzucker pro 100 g enthalten. Diese Produkte sollte man dann auch nur in Maßen genießen, nicht zuletzt weil die meisten Käsesorten auch sehr viel Fett enthalten und damit viele Kalorien liefern.

Die meisten Käsesorten sind praktisch laktosefrei oder enthalten nur geringe Spuren von Milchzucker. Sie können deshalb fast alle bedenkenlos gegessen werden. Bei kurz gereiftem Käse, wie Camembert, Brie oder Blauschimmelkäse ist der Laktoseanteil allerdings höher. Bei Frischkäse ist der Reifungsprozess ebenfalls sehr kurz bis nicht vorhanden, weswegen man diese Käsesorten lieber meiden sollte, wenn man Laktose nicht verträgt.