abnehmen.net

Kaliummangel verhindern

Kalium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe, die unser Körper benötigt. Ein Kaliummangel kann schwere gesundheitliche Probleme mit sich führen. abnehmen.net erklärt, wodurch der Mangel entsteht und wie man ihn vermeiden kann.

Nuesse|pixelio.de/Rainer Sturm|http://www.pixelio.de/details.php?image_id=502535Erwachsene benötigen Schätzungen zufolge zwei Gramm Kalium pro Tag, Kinder und Jugendliche etwa 1,5 Gramm, Babys nur noch 0,5 Gramm. Der menschliche Körper hält durch das Kalium den osmotischen Druck in den Zellen aufrecht und reguliert dadurch auch den Wasserhaushalt. Kalium ist zudem zuständig für den Eiweiß- und Kohlehydratstoffwechsel und die damit zusammenhängende Energieproduktion. 

Ausreichende Menge Kalium bei ausgewogener Ernährung

Im Zusammenspiel mit Natrium und Kalzium sorgt das Kalium auch für eine ausgeglichene Herzmuskeltätigkeit und für die Weiterleitung der körperinneren Impulse. Der Kaliumgehalt hängt zudem vom Natriumgehalt ab: Je mehr Natrium im Körper vorhanden ist, desto mehr Kalium wird ausgeschieden.

Normalerweise nimmt man die angemessene Menge Kalium über eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu sich. Es ist vor allem in Getreide, Gemüse und Obst zu finden, aber auch in Fisch und Fleisch in geringeren Mengen enthalten. Wer gesund ist und sich gesund ernährt, braucht sich um seinen Kalium-Haushalt keine Gedanken machen.

Kaliummangel vorbeugen

Unter bestimmten Umständen können Menschen aber darauf angewiesen sein, zusätzlich Kalium einzunehmen. Das ist beispielsweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Darmerkrankungen, Alkoholmissbrauch, bei starkem Schwitzen und bei einer akuten Störung des Säure-Basen-Haushalts der Fall.

Grundsätzlich ist es sehr wichtig, ausreichend zu trinken: 1,5 bis 2 Liter Wasser, Saftschorlen oder ungesüßte Tees täglich. Gute Kaliumlieferanten sind unter anderem Kartoffeln, Spinat, Salat, Petersilie, Avocados, Bananen, Aprikosen, Feigen, Honigmelonen, Kiwis und Nüsse. 

Kaliumüberschuss vermeiden 

Ein Kaliummangel kann sich durch Übelkeit, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Stimmungsschwankungen, Kreislaufprobleme, Krämpfe oder Schwindel bemerkbar machen. Ein Mangel sollte auf jeden Fall unter ärztlicher Betreuung behoben werden. Brausetabletten oder hoch-dosierte Kapseln sind nicht zu empfehlen, da es durch eine Einnahme auch zu einem Kalium-Überschuss kommen kann. 

Ein Kaliumüberschuss kann aber auch durch Bluttransfusionen oder Infusionen entstehen. Die Auswirkungen eines Kaliumüberschusses (Hyperkaliämie) sind ähnlich wie die bei einem Mangel. Noch extremer ist eine Kaliumvergiftung, diese kann auch zu Verwirrtheit, Sprachstörungen und sogar zum Herzstillstand führen.