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Kalorien im Obst: Eine Frage der Verwertung

Kalorien sind in Obst nicht vorhanden – das ist grundsätzlich richtig, wenn man Obst in seiner ursprünglichen Form heranzieht. Eigentlich liegen viele Obstsorten gleichauf, wenn es um die Anzahl von Kalorien im Obst selber geht.

Herausstechen in punkto Kalorien tut Obst wie Bananen oder Weintrauben, die pro 100 Gramm über 70 Kalorien zu bieten haben, wobei die Banane mit 90 Kalorien unter den Obst-Sorten einen Spitzenplatz einnimmt. Wenige Kalorien unter der Obst-Schale weisen Früchte wie Brombeeren, Erdbeeren oder die Honigmelone auf. In getrockneter Form sieht die Sache schon wieder etwas anders aus. Trockenfrüchte übersteigen die Werte an Kalorien gegenüber unbehandeltem Obst um ein Vielfaches. So hat beispielsweise eine getrocknete Aprikose 250 Kalorien pro 100 Gramm. Zum Vergleich, das Original bringt nur etwa 40 Kalorien auf die Energiewaage.

Was passiert beim Trocknen mit den Früchten?

Die Lösung ist denkbar einfach: der Wasserentzug ändert die Fruchtzuckerkonzentration unter der Schale. Früchte können im Herd oder an der frischen Luft getrocknet werden.Fertig ist die Trockenfrucht, wenn ihr bis zu 80 Prozent Wasser entzogen wurde. Zurück bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der herkömmlichen Früchte in komprimierter Form. Traubenzucker, Fruchtzucker, Mineralien, Ballaststoffe und natürlich Vitamine.

Aprikosenkompott

©iStock/milanfoto

 

Letztere verlieren allerdings bei Trocknungsprozess ihre ursprüngliche Kraft. Ein weiterer Vorteil von Trockenfrüchten: Sie bleiben länger haltbar. Aufgrund des Wasserentzuges fehlt den Mikroorganismen und der Bakterien die Lebensgrundlage. Bei sorgfältigem Trocknen können die Früchte bis zu einem Jahr haltbar sein. Da Trockenobst aus 70 Prozent Zucker besteht, sind sie in der Lage, dem Körper in kurzer Zeit viel Energie zu liefern.

Schuld daran ist die erhöhte Zahl an Kalorien im Obst. Sportler schwören auf die Kraftpakete. Und sie sind eine echte Alternative zu anderen Süßigkeiten wie Schokolade oder Bonbons – da sie in etwa nur die Hälfte an Kalorien hinter ihrer Obst-Schale verbergen. Im Vergleich zu den süßen Schwergewichten liefern sie auch noch Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Auch Obst aus den Konservendosen wartet mit einer höheren Anzahl an Kalorien auf.

Die Kalorien im Obst aus der Dose entstammen hauptsächlich dem beigemischten Zucker. Durch die Verarbeitung des Konservenobstes bleibt leider auch noch eine große Zahl an Vitaminen auf der Strecke – von den Konservierungsstoffen einmal ganz abgesehen.

Fazit

Die Kalorien im Obst sind am geringsten, wenn wir es so konsumieren, wie wir es von Mutter Natur serviert bekommen.