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Kalorien und Ballaststoffe

Ballaststoffe sind natürliche Sattmacher und werden bei den meisten Diäten mit Null Kalorien angesetzt. Ballaststoffe werden praktisch unverdaut vom Körper wieder ausgeschieden und daher nicht in Energie umgewandelt.


Kalorien sind der Energiewert eines Lebensmittels. Ballaststoffe haben im physikalischen Sinne keinen Energiewert und somit keine Kalorien. Das macht Ballaststoffe so interessant für eine Diät. Allerdings haben Faserstoffe, wie sie auch genannt werden, noch andere Trümpfe im Ärmel.

Apfel-Kerne|abnehmen.net|www.abnehmen.netFaserstoffe haben einen nachweislichen Sättigungseffekt und dämpfen so das Hungergefühl. Gerade bei Diäten sind Heißhungerattacken gefürchtet. Denn sie sind in der Lage, das mühsam aufgebaute Kartenhaus zusammenstürzen zu lassen.

Warum sättigen Ballaststoffe?

Ballaststoffe haben eine längere Verweildauer im Magen und signalisieren dem Gehirn so einen vollen Magen – das Hungergefühl bleibt aus. Ein weiterer Vorteil von Faserstoffe im Rahmen einer Diät ist die Drosselung des Blutzuckerspiegels. Kohlenhydrate werden in Verbindung mit Ballaststoffen viel langsamer verdaut und in Energie umgewandelt.

Ein langsam ansteigender Blutzuckerspiegel hat ein kleineres Hungergefühl zur Folge. Auch im Darm kann man eine Reihe nutzenbringender Effekte beobachten. Zusammen mit dem Speisebrei und ausreichend Wasser quellen Faserstoffe im Darm auf. Das größere Volumen im Darm bewirkt eine vorzeitige Darmentleerung – was einer natürlichen Entschlackung gleichkommt und so die Gesundheit unterstützt.

Selbst der Cholesterinspiegel kann durch die Zufuhr von Pflanzenfasern harmonisiert werden. Durch die Bindung von Gallensäure wird diese verstärkt ausgeschieden. Der Körper versucht das Defizit auszugleichen, in dem er neuen Gallensaft bildet – dafür wird verstärkt Cholesterin verbraucht.

Ballaststoffe hemmen Kalorien aus Fett

Die Pflanzenfasern haben nicht nur keine Kalorien in petto, sondern sorgen sogar noch dafür, dass andere Nährstoffe keine Kalorien aufnehmen. Ballaststoffe hemmen fettspaltende Enzyme und blockieren den Fettstoffwechsel. Der Körper kann so weniger Fette in Energie aufspalten und damit Kalorien verwerten.

Dieser Effekt lässt die Herzen aller Abnehmwilligen höher schlagen und verschafft den unverdaulichen Pflanzenbestandteilen eine Top-Ten-Platzierung in der Diäten-Liga. Abschließend können die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Pflanzenfasern hervorgehoben werden.

Aufgrund ihres komplexen Wirkungsfeldes kann die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert werden. Sogar unseren Zähnen tun Ballaststoffe gut. Im Mund müssen die Pflanzenfasern aufgrund ihrer Struktur länger gekaut werden. Die Steigerung des Speichelflusses, erhöht die Abführung von Speiseresten.

Eine natürliche Vorbeugung von Karies ist die Folge. Bei dieser Fülle an wundersamen Eigenschaften von Ballaststoffen lassen sich die kleinen Luftturbulenzen verschmerzen. Übrigens können diese bei einer gesunden Zufuhr von Wasser in Schach gehalten werden.