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Kalorienreiche Eis Creme

Gibt es überhaupt Menschen, die keine Eiscreme oder Eis lieben? Es scheint zumindest keine im unmittelbaren Bekanntenkreis zu geben. Eiscreme gehört, ähnlich wie die Schokolade, zur seltenen Gruppe der All-Love-Foods. Die Frage, die sich besonders Diät-Teilnehmern aufdrängt: Wie viele Kalorien hat Eis eigentlich?

Grundsätzlich besteht Eis aus Milcherzeugnissen, Eier und natürlich Zucker. Je nach Geschmacksrichtung kommen dann noch Aromastoffe und spezielle Zutaten dazu. Die Anzahl von Kalorien schwankt pro 100 Gramm zwischen 100 und 500 Kalorien. Arm an Kalorien sind Eissorten aus Früchten oder Joghurt. Schoko- oder Nusseis gehört zu den schwergewichtigen Eis-Vertretern. Im Grunde genommen bestimmt der Fett- und Zuckeranteil die Anzahl an Kalorien. So enthält Sahneeis zum Beispiel siebzehn Prozent Fett – und reines Milcheis nur ganze drei Prozent.

Kalorien und Fett in Eiscreme

25 Prozent der Eiscreme besteht in der Regel aus Zucker. Eis schmeckt, zerschmilzt auf der Zunge und hilft manchmal auch Kinder zu erziehen. Eiscreme ist eine wirksame Motivationshilfe für Kinder. „Wenn du das schaffst oder wenn du jetzt lieb bist, dann“ – diese Sätze hört man nicht selten in unmittelbarer Nähre eines Eisstandes. Natürlich funktioniert Eiscreme auch als Druckmittel.

Drei unterschiedliche Eissorten

©iStock/anskuw

 

So etwa, wenn das Kind nicht lieb war. Dann heißt es: Wenn Du lieb gewesen wärst, hättest Du Eiscreme essen können. Zugegeben, etwas viel Konjunktiv in einem solchen Satz. Dieser soll aber die seelischen Schmerzen des Kindes ob der vergebenen Chance noch verstärken. Wenn man als Kind dann ausgerüstet mit ein wenig Taschengeld selber über sein Eis-Schicksal entscheiden konnte, waren Bauchschmerzen praktisch vorprogrammiert.

Eisessen bis zur bedingungslosen Kapitulation war angesagt. Dieses endete meist mit einem nicht mehr verschwindenden Kälteschmerz im Kopf oder einem bohrenden Unwohlsein in der Magengegend. Kleine Anekdote: Für das erste Symptom gibt es im amerikanischen Sprachgebrauch sogar einen Namen: „Brain freeze“. Übersetzt ins Deutsche heißt das Kältekopfschmerz – was eher nach Krankenhaus, als nach Eis-essen klingt. Gewonnen hatte übrigens derjenige, der die meisten Kugeln verdrücken konnte.

Die Sieger hatten dann schon mal zehn bis zwölf Kugeln auf ihrer Habenseite zu verzeichnen – für ältere Semester eine schier utopische Zahl. Aber auch bei uns Erwachsenen verfehlt Eis seine stimmungsaufhellende Wirkung nicht. So kann man mit Eiscreme prima Beziehungen kitten, seinen neuen Partner kennenlernen und die schlechte Laune vertreiben. Wer kennt sie nicht: Die Stunden des Kummers, des Wartens und des Alleinseins in inniger Umarmung mit einer riesengroßen Portion Eiscreme.