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Karnevals-Leckerei: diese Kalorien stecken drin!

Die 5. Jahreszeit geht bald zu Ende. Aber nicht ohne kalorienreiches Abschiedsfest. Vielerorts wird bei Alkohol und Kamelle noch mal ordentlich zugeschlagen, bevor dann nach Aschermittwoch traditionell die Fastenzeit beginnt.

Die hat ihren Ursprung um 600, als der Papst Gregor der Große eine 40-tägige Fastenzeit vor Ostern festlegte. Wie bekannt ist, dient das Fasten aber eher der inneren spirituellen Reinigung und ist als Diät, zum Gewichtsverlust, ungeeignet. Wer abnehmen will, sollte zum einen auf das Fasten verzichten undlie von folgenden Karnevals- Leckereien die Finger lassen:

1) Krapfen oder „Berliner“

Es gibt sie überall in Deutschland, doch es gibt keinen einheitlichen Begriff für die Bäcker-Kalorienbombe. Da heißt er Pfannkuchen, dort heißt er Berliner, wieder woanders nennt man ihn eben Krapfen. Die frittierte Teigkugel mit meist fruchtiger Füllung ist trotzdem, überall ein Genuss.

Leider hat diese Spezialität auch viele Kalorien und wer abnehmen möchte, sollte sich von dieser Karnevals Leckerei fernhalten. Außerdem läuft man Gefahr, unter den Krapfen einen Senf-Krapfen zu erwischen. Ein übler Scherz mit herzhaftem Geschmack.

  • Ein Krapfen mit ca. 70 Gramm und Marmeladenfüllung und Zuckerguss hat circa 300 Kalorien.

2) Kamelle

Beim Festtagsumzug ist die „Kamelle“ sehr beliebt. Für alle Berliner, Nordlichter und Bayern: Das sind Süßigkeiten die von den Festwagen in die jauchzende Menge geschmissen werden. Das Wort “Kamelle” kommt ursprünglich von Karamellbonbons. Das war wohl kürzer und auch noch nach ein paar Bier aussprechbar.

Wie dem auch sei, die Karamellbonbons und Toffees sind für alle, die eine Diät halten auch keine besonders tauglichen Karnevalssnacks. Wer nebenher beim Umzug gedankenlos die Bonbons nascht, hat schnell ein paar Kalorien zu viel.

  • Ein einzelnes Toffee- oder Karamellbonbon hat etwa 40 Kalorien.

3) Mettbrötchen

Die Mettbrötchen gehören auf jede Faschings-, Fastnachts- oder Karnevalsparty. Da sind sich zur Abwechslung mal alle einig. Ein Mettbrötchen besteht meist aus einem Weizenbrötchen, bestrichen mit gemischtem Hackfleisch (vom Schwein und Rind).

Darauf werden dann, für alle die es mögen, ein paar Zwiebelstückchen oder saure Gurkenscheiben verteilt. Das war’s dann aber auch schon mit dem gesunden Gemüse. Gewürzt wird schlicht mit Salz, Pfeffer und eventuell noch Paprika. Als Fingerfood wird das Mettbrötchen auch gern noch mit Käse überbacken. Das ist dann sehr kalorienreich. „Original“, also ohne Käse, ist das Mettbrötchen in Punkto Kaloriengehalt und Sättigung aber eine gute Alternative zu Schnitzel, Bratwurst oder Krapfen.

  • Eine Mettbrötchenhälfte hat circa 250 Kalorien.

4) Alkohol

Was wird zum Karneval am liebsten getrunken? Kommt darauf an: In Köln ist es das Kölsch, in Düsseldorf das Altbier, in Mainz das Doppelrad-Gold. Zusammengefasst trinkt man grundsätzlich meist viel Bier in der fünften Jahreszeit, wie auch zu den anderen Jahreszeiten in Deutschland.

Für alle die abnehmen wollen, sollte es nicht zu viel Bier sein. Am besten man trinkt alkoholfreies Bier oder zwischendurch Wasser. Denn Bier hat viele Kalorien die wir nicht als Nahrung registrieren, weil sie uns nicht sättigen. Sogar das Gegenteil trifft zu: Bier macht zusätzlich Appetit.

  • Ein Glas Altbier (250 ml) hat etwa 112 Kalorien
  • Ein Glas Kölsch (200 ml) hat circa 95 Kalorien
  • Ein großes Pils (500 ml) bringt es auf 215 Kalorien

5) Mutzenmandeln

Das typische Karnevalsdessert sind die Mutzenmandeln. Die haben es aber auch in sich. Sie bestehen nämlich nicht wirklich aus Mandeln, sondern aus Mandelöl. Zusammen mit viel Butter, Mehl und Zucker ergibt das eine Kaloriensünde sondergleichen.

  • 100 Gramm Mutzenmandeln haben zwischen 420 und 600 Kalorien (je nachdem wie viel Butter verwendet wurde). Also lieber nicht zweimal zugreifen oder kalorienärmer selbst machen.