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Knäckebrot: Zum Abnehmen geeignet?

Als Kinder haben wir Knäckebrot so gerne gegessen, weil es so schön „knack“ macht, wenn man reinbeißt. Die wertvollen Inhaltsstoffe vom Knäckebrot waren uns zumindest damals egal. Ein paar Jahrzehnte später und den entsprechenden Kilos mehr auf dem Leibe, sieht die Welt schon ganz anders aus.

Dass Knäckebrot zum abnehmen geeignet ist, liegt auf der Hand. Dabei scheiden sich die Geister beim knackenden Brot. Weniger ist es der Geschmack, der ist nämlich universal, will heißen: Knäckebrot schmeckt jedem. Meinungsverschiedenheiten entstehen hauptsächlich aufgrund seiner Konsistenz: Für die einen ist das getrocknete Brot nichts weiter als gepresste Luft – für die anderen ist Knäckebrot äußerst nahrhaft. Allerdings sollte man Knäckebrot nicht in einen Topf schmeißen. Es gibt sehr wohl Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten. So sind es besonders die Vollkorn- und ballasstoffreichen Varianten, die beim Abnehmen helfen können. Volles Korn hat gegenüber gemahlenem Korn einen entscheidenden Vorteil: Es besitzt noch viele Vitalstoffe.

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Ballaststoffe im Knäckebrot helfen beim Abnehmen

Diese VItalstoffe und Ballaststoffe befinden sich in der Schale und in der Außenhülle des Getreidekorns. Bei der Verarbeitung zu einem Weißbrot landen die wertvollen Inhaltsstoffe im Wesentlichen auf dem Müll – schade drum. Ein weiterer Vorteil von Knäckebrot ist seine kurze Backzeit. Durch die schonende Variante des Backens gehen weniger Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe verloren.

Knäckebrot mit Feigen

©iStock/GMVozd

Aber die wirkungsvollsten Krieger im Kampf gegen das eigene Gewicht sind die Ballaststoffe – und die gibt es im Knäckebrot reichlich. Ballaststoffe sorgen auf mehren Ebenen dafür, dass man gesund abnehmen kann. So quellen die Pflanzenfaserstoffe im Magen auf. Was dazu führt, dass der Magen dem Gehirn eine vorzeitige Auslastung signalisiert.

Zu unserem Vorteil: Wir haben weniger Hunger und essen logischerweise auch weniger. Außerdem gleichen Ballaststoffe den Insulinspiegel aus. Wie das? Sie sind in der Lage, einfache Kohlenhydrate zu neutralisieren und so in ihrer Wirkung zu hemmen. Dadurch schießt der Insulinspiegel nicht in vollem Maße in die Höhe, der Körper wird weniger zur Fettablagerung angeregt und der Fettstoffwechsel angeregt – was will man eigentlich mehr beim Abnehmen. Was viele Menschen nicht wissen: Ballaststoffe machen sogar glücklich. Ihre Wirkstoffe haben indirekten Einfluss auf die Ausschüttung von Glückshormonen und helfen, die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Auch das gängige Vorurteil, dass Vollkornprodukte im Magen rebellieren, kann mit Knäckebrot entkräftet werden. Knäckebrot besteht aus sehr stark ausgemahlenem Mehl. Dadurch kann die Verweildauer im Darm drastisch verkürzt werden.

In den USA und Großbritannien werden die Produktverpackungen von Knäckebrot übrigens schon mit dem Prädikat „gesundheitlich wertvoll“ gekennzeichnet. In Deutschland befindet sich diese Art der Produktkennzeichnung noch in der Warteschleife.