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Kräuter in der chinesischen Küche

Die Anwendung chinesischer Kräuter beruht auf einer Heilkunde, die mehrere Jahrtausende alt ist. Der alte Spruch „Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen“ beschreibt den Grundansatz bei der Behandlung chinesischer Kräuter. So sind an achtzig Prozent aller Behandlungsmethoden der traditionellen chinesischen Medizin, chinesische Kräuter beteiligt.

Nach welchem Prinzip finden chinesische Kräuter Anwendung? Einer Therapie mit chinesischen Kräutern geht immer eine genaue Diagnose voraus, die nach den Kriterien der Chinesischen Medizin abgehalten wird. Wichtige Diagnosehilfen sind die Zunge und der Puls. Laut der Chinesischen Medizin kann am Puls der Patienten das jeweilige Krankheitsbild abgelesen werden. Die Puls-Diagnostik der chinesischen Medizin hat kaum etwas mit der westlichen Theorie gemeinsam. So gibt es in der Chinesischen  Medizin 28 verschieden Pulsarten. Beim Puls werden dabei nicht nur die Schläge gemessen, sondern gleichzeitig spielen auch Kriterien wie Rhythmus, Klang oder Volumen eine wichtige Rolle.

Kräuter sollten sorgfältig geprüft werden

Auch die Ansicht der Zunge gibt darüber Auskunft, in welchem gesundheitlichen Zustand sich die jeweilige Person befindet. Die Diagnose zieht eine genaue Zusammensetzung der chinesischen Kräuter nach sich. In der Regel ist es immer das Zusammenwirken mehrerer Kräuter, dass die Heilung herbeiführen soll. Durch dieses Kombinationsprinzip sollen erwünschte Wirkungen verstärkt und unbeabsichtigte abgeschwächt werden. In den letzten Jahren gab es aber nicht immer nur positive Nachrichten bezüglich Chinesischer Kräuter zu vermelden. So wurden zahlreiche Krankheitsfälle bekannt, die auf die Behandlung mit chinesischen Kräutern zurückzuführen waren.

Offensichtlich führte die Behandlung einiger Patienten mit chinesischen Kräutern zu schweren Nierenschäden. Noch ein anderes Problem sollte bei dem Kauf chinesischer Kräuter beachtet werden. Gesundheitsbehörden warnen oft vor speziellen Kräutermischungen, deren Herkunft nicht bekannt ist. So wurden in Tüten nicht nur chinesische Kräuter entdeckt, sondern daneben auch noch Pestizide, Insektizide und Schimmel gefunden. Oft kommt es auch vor, dass die Inhalte der Kräutermischungen „gestreckt“ werden. Dabei werden den chinesischen Kräutern tierische und mineralische Produkte untergemischt, um so einen höheren Absatz zu erzielen. Viele chinesische Kräuter sind zudem mit Schwermetallen wie Blei, Quecksilber oder Zink kontaminiert. In der Regel stammen diese Art von chinesischen Kräutern von grauen Märkten. Chinesische Kräuter, deren Herkunft nicht eindeutig geklärt ist, sollten vor dem Verzehr sorgfältig kontrolliert werden. Sonst kehren sich die Heilwirkungen chinesischer Kräuter ins Gegenteil um und verursachen Gesundheitsschäden.